Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


CSD-Empfang 2017
CSD-Empfang 2017

Am 08. Juli findet wieder unser jährlicher CSD-Empfang im Kölner Gürzenich statt. Anmeldung erforderlich.
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Steffen Schwab ist sehr merk|würdig

(SNW) | 25. April 2017

170425-Ink-AIDShilfe NRW-Jahresempfang-021-328-2Mit dem Ehrenamtspreis „merk|würdig“ zeichnet die Aidshilfe NRW seit 2007 Menschen aus, die durch ihr ehrenamtliches Engagement besonders hervortreten und die Aidshilfearbeit in Nordrhein-Westfalen stark beeinflusst und geprägt haben. Am 25. April 2017 bekam der Landesvorsitzende des Schwulen Netzwerks NRW, Steffen Schwab, die Auszeichnung für seine Verdienste um die strukturelle Prävention in NRW im Maxhaus in Düsseldorf überreicht. Gabriele Bischoff, Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW hielt die Laudatio (PDF). Hier gibt es Steffen Schwabs Dankesrede zum Nachlesen: 

Liebe Vorstände, liebe Freundinnen und Freunde der Aidshilfe NRW, liebe Gabriele, sehr geehrte Damen und Herren,

diese Rolle ist neu für mich.  Nicht selbst eine Versammlung als Gastgeber begrüßen, nicht selbst eine Preisträgerin und einen Preisträger würdigen. Sondern eine Auszeichnung entgegennehmen. Dabei ist eigentlich ganz leicht: Man dankt – für die Auszeichnung, für die würdigenden Worte. Man wird ein bisschen rot angesichts des grünen Klees, besonders als Westfale, dem das große Reden über sich selbst nun gar nicht in die Wiege und auch nicht sonstwohin gelegt ist. Man ist immer noch ein bisschen rot. Man ist gerührt. Man fühlt sich geehrt, dankt. Und nimmt wieder Platz.

Das wäre die Pflicht. Ich habe mich, als Arne Kayser mir vor gut einem Monat über die Entscheidung des Vorstandes der Aidshilfe NRW berichtet hat, mich mit dem Ehrenamtspreis merk|würdig auszuzeichnen, von vornherein für die Kür entschieden. Soll heißen: Ich möchte in ein paar Sätzen erklären, warum ich mich über diesen Preis so sehr freue.  (mehr …)


Die Kompassnadel 2017 geht an Manfred Bruns

(SNW) | 20. April 2017

Das Schwule Netzwerk NRW verleiht die Kompassnadel 2017 an Manfred Bruns für sein einzigartiges ebenso prominentes wie ehrenamtliches Engagement. Manfred Bruns war bis zu seiner Pensionierung 1994 Bundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Als Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) prägte er bis heute maßgeblich die jüngere deutsche Homosexuellenbewegung mit.

Seit 1993 lädt das Schwule Netzwerk NRW im Juli zu einem CSD-Empfang anlässlich des Cologne Pride ein – seit 2000 gemeinsam mit der Aidshilfe NRW. Im Rahmen des Empfangs 2017 verleiht das Schwule Netzwerk zum 17. Mal die Kompassnadel an Persönlichkeiten, die sich um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwulen und Lesben besonders verdient gemacht haben.  (mehr …)


Verbandsentwicklung 2017 – Geschäftsführungen im FRESH-Interview

(SNW) | 6. Februar 2017

In der Februar-Ausgabe des queeren Szenemagazins FRESH wird mit einem Interview über die bevorstehende Verbandsentwicklung der LAG Lesben in NRW und des Schwulen Netzwerks NRW berichtet. Hier der Text zum Nachlesen:

Neujahresempfang LAG Netzwerk kleinDie LAG Lesben in NRW und das Schwule Netzwerk NRW vertreten als Landesverbände die Communities gegenüber der Landesregierung und der Mainstreamgesellschaft. Sie vernetzen und fördern – an vielen Stellen zusammen – landesweite und lokale Projekte. Ende 2016 haben die Vorstände beider Verbände den Mitgliedsgruppen vorgeschlagen, über einen gemeinsamen Landesverband nachzudenken. Dabei soll auch der neue Verband „Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW“ mit einbezogen werden. FRESH sprach mit Gabriele Bischoff, Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW, und Markus Johannes, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerk NRW.  (mehr …)


„Wir gewinnen, wenn wir uns mit Rassismus auseinandersetzen“

(SNW) | 2. Februar 2017


20170128_123509_webAm 28. Januar fand in Bochum der Fachtag „Eine Community für alle?! – Rassismus-Erfahrungen und LSBTIQ*“ statt. Rund 140 Menschen trafen sich im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer und sprachen über die unsichere Situation geflüchteter LSBTIQ*, rassistische Ausgrenzungen innerhalb der Gemeinschaften von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queers (LSBTIQ*) sowie über die Gefahren des Rechtspopulismus der AfD und mögliche Gegenstrategien.

Der Fachtag stand unter dem Stern der kritischen Selbstreflexion. So fasst Saideh Saadat-Lendle (LesMigraS), eine der Vortragenden, ein Ergebnis des Tages treffend zusammen: „Die Mehrheit unserer Community leidet unter Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Trans*feindlichkeit, Armut, Behinderung und weiteren Aspekten. Wir werden viel gewinnen, wenn wir uns damit auseinandersetzen. Unsere Community hat emanzipatorische Ansprüche, deswegen wird es uns gut tun, dem auch tatsächlich gerecht zu werden. Es ist an der Zeit, sich als queere Community ernsthaft damit auseinanderzusetzen, nicht nur in Worten, sondern tatsächlich Strategien gegen Mehrfachdiskriminierung zu entwickeln und umzusetzen.“ (mehr …)


REDEN ZUM GEDENKEN AN DIE LESBISCHEN UND SCHWULEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS 2017

(SNW) | 27. Januar 2017

Mahnmal2017_1Auch 2017 luden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Leben Schwule Bisexuelle Transgender und Intersexuelle in ver.di Köln legen am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalen das Gedenken musikalisch.

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin a.D. und Vorstand der ARCUS-Stiftung sowie Reinhard Klenke, Vorstand der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS e.V.) hielten die Gedenkreden.

Marlis Bredehorst:

Seit der Einweihung dieses Mahnmals erinnern wir gemeinsam an die lesbischen und schwulen, an die trans und queeren Opfer des Nationalsozialismus. Wir tun dies regelmäßig am 27. Januar, dem gesetzlich verankerten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des zweiten Weltkriegs. Die Vereinten Nationen erklärten 2005 diesen Tag zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Im Gedenken an die Verfolgten und Ermordeten finde ich es absolut unverständlich, dass die NPD nicht verboten wurde. (mehr …)