Verbandsentwicklung 2017 – Geschäftsführungen im FRESH-Interview

(SNW) | 6. Februar 2017

In der Februar-Ausgabe des queeren Szenemagazins FRESH wird mit einem Interview über die bevorstehende Verbandsentwicklung der LAG Lesben in NRW und des Schwulen Netzwerks NRW berichtet. Hier der Text zum Nachlesen:

Neujahresempfang LAG Netzwerk kleinDie LAG Lesben in NRW und das Schwule Netzwerk NRW vertreten als Landesverbände die Communities gegenüber der Landesregierung und der Mainstreamgesellschaft. Sie vernetzen und fördern – an vielen Stellen zusammen – landesweite und lokale Projekte. Ende 2016 haben die Vorstände beider Verbände den Mitgliedsgruppen vorgeschlagen, über einen gemeinsamen Landesverband nachzudenken. Dabei soll auch der neue Verband „Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW“ mit einbezogen werden. FRESH sprach mit Gabriele Bischoff, Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW, und Markus Johannes, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerk NRW.  (mehr …)

„Wir gewinnen, wenn wir uns mit Rassismus auseinandersetzen“

(SNW) | 2. Februar 2017


20170128_123509_webAm 28. Januar fand in Bochum der Fachtag „Eine Community für alle?! – Rassismus-Erfahrungen und LSBTIQ*“ statt. Rund 140 Menschen trafen sich im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer und sprachen über die unsichere Situation geflüchteter LSBTIQ*, rassistische Ausgrenzungen innerhalb der Gemeinschaften von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queers (LSBTIQ*) sowie über die Gefahren des Rechtspopulismus der AfD und mögliche Gegenstrategien.

Der Fachtag stand unter dem Stern der kritischen Selbstreflexion. So fasst Saideh Saadat-Lendle (LesMigraS), eine der Vortragenden, ein Ergebnis des Tages treffend zusammen: „Die Mehrheit unserer Community leidet unter Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Trans*feindlichkeit, Armut, Behinderung und weiteren Aspekten. Wir werden viel gewinnen, wenn wir uns damit auseinandersetzen. Unsere Community hat emanzipatorische Ansprüche, deswegen wird es uns gut tun, dem auch tatsächlich gerecht zu werden. Es ist an der Zeit, sich als queere Community ernsthaft damit auseinanderzusetzen, nicht nur in Worten, sondern tatsächlich Strategien gegen Mehrfachdiskriminierung zu entwickeln und umzusetzen.“ (mehr …)