Urteilen und verurteilt werden

(SNW) | 3. Januar 2017 | Kategorie: Geschichte

auschwitzQueere Jugendliche aus NRW nahmen vom 18. bis 23. Oktober 2016 an einer Gedenkstättenfahrt der Queeren Jugend NRW nach Krakau und Auschwitz teil, die von der Fachstelle Queere Jugend NRW des Schwulen Netzwerks NRW zusammen mit Jugendgruppenleitungen organisiert wurde. Cimara Witte, 20 Jahre alt, hat ihre Erfahrungen und Eindrücke in einem Bericht festgehalten. Cimara absolviert derzeit nach ihrem Abitur einen Bundesfreiwilligendienst im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas in Wuppertal. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich gerne mit Geschichte und engagiert sich für die queere Jugendgruppe BJ in Wuppertal sowie für Amnesty International.

Kälte, Schmutz und Armut. Das sind wohl Dinge, die viele Menschen mit Polen verbinden, wenn sie noch nicht da gewesen sind. Freundlichkeit, Schönheit und gutes Essen. Das sind die Dinge die ich unter anderem mitgenommen habe nachdem ich zusammen mit der Fachstelle der Queeren Jugend NRW sechs Tage in Polen verbracht habe. (mehr …)


Ein Projekt für junge queere Geflüchtete geht an den Start

(SNW) | 19. August 2016 | Kategorie: Community

photocase_AllzweckJack_kleinDas Jugendministerium NRW fördert im Rahmen der Arbeit unserer LSBT*-Jugendfachstelle ein Projekt für queere Geflüchtete bis 27 Jahre. Deshalb können wir eine Fachkraft für das Thema befristet bis zum 31.12.2017 einstellen. Das Projekt sieht zudem vor, dass neben dieser fachlichen Begleitung und Vernetzung auch 6 – 7 lokale Projekte mit Personal- und Sachkosten gefördert werden sollen, die vor Ort Beratung und Gruppenarbeit für queere Geflüchtete Jugendliche anbieten. 

Lesbische, schwule, bisexuelle und trans* (LSBT*) Geflüchtete sind als besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppe anzusehen. Sie sind strukturellem und gesellschaftlichem Rassismus und Homosexuellen/Trans*feindlichkeit wie auch einer ausgrenzenden Asyl- und Ausländergesetzgebung ausgesetzt. Regelmäßig wird seitens der LSBT*-Beratungsangebote von gewalttätigen Übergriffen in Flüchtlingsunterkünften, besonders gegenüber jungen Trans*-Menschen, berichtet.  (mehr …)


Da hilft nur eins …

(SNW) | 17. Oktober 2014 | Kategorie: Gesellschaft

SexuelleVielfalt2Zu der Zeitung ohne den klugen Kopf und einer wortreichen Verdächtigung – Wie die FAZ Rufmord an Aufklärungsprojekten begeht

Ein Kommentar von Steffen Schwab.

Aua. Die Leute, die an Schulen in Sachen sexueller Aufklärung unterwegs sind, richten Schaden bei Kindern an. Das ist, ganz vorsichtig formuliert, die Quintessenz eines Artikels, den die Berliner Journalistin Antje Schmelcher mit über 1800 Worten in der FAZ platzieren konnte. „Experten warnen vor zu früher Aufklärung von Kindern“, steht in der Unterzeile – das verschafft Autorität. „Unter dem Deckmantel der Vielfalt“, heißt die Schlagzeile. Und damit ist eigentlich auch schon das Vorgehen der Autorin abgesteckt, die nun munter eine Verdächtigungskette strickt, in die sie möglichst viele Personen und Institutionen einbezieht und beschädigt. Um zielsicher da anzukommen, wo sie von Anfang an hin will: zu einer Verbindung zwischen ehrenamtlichen Akteuren in Bildungsprojekten wie SchLAu und den Protagonisten der in den 1980er und 1990er Jahren geführten Pädo-Debatten. 

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Eine Stelle für die Jugend

(SNW) | 30. April 2014 | Kategorie: Community

JanGentsch2014_1Am 22.04. nahm Jan Gentsch seine Tätigkeit in der Landesfachstelle für lesbische, schwule, bi und trans* Jugendarbeit in NRW auf. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft des Schwulen Netzwerkes NRW und wird in enger Kooperation mit der LAG Lesben in NRW umgesetzt.

Jan Gentsch studierte Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld. Vor seinem Start im Schwulen Netzwerk arbeitete der gebürtige Bielefelder zuerst mehrere Jahre als pädagogischer Mitarbeiter in der Stricherarbeit und der Prävention pädokrimineller Gewalt an Jungen beim Kölner Verein Looks. Er wechselte anschließend zur Aids-Hilfe Bonn in den Bereich Herzenslust, einem zielgruppenspezifischen Präventionsangebot für schwule Männer. Zu dieser Zeit baute Jan den lesbisch, schwulen, bi und trans* Jugendtreff GAP in Bonn in einem Beteiligungsverfahren mit Bonner Jugendlichen auf und leitete ihn bis zum seinem Wechsel auf die Landesebene. Jan stellt seine zukünftigen Arbeitsschwerpunkte im Interview vor. 

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Workshops und Weiterbildungen
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