Steffen Schwab ist sehr merk|würdig

(SNW) | 25. April 2017 | Kategorie: Internes

170425-Ink-AIDShilfe NRW-Jahresempfang-021-328-2Mit dem Ehrenamtspreis „merk|würdig“ zeichnet die Aidshilfe NRW seit 2007 Menschen aus, die durch ihr ehrenamtliches Engagement besonders hervortreten und die Aidshilfearbeit in Nordrhein-Westfalen stark beeinflusst und geprägt haben. Am 25. April 2017 bekam der Landesvorsitzende des Schwulen Netzwerks NRW, Steffen Schwab, die Auszeichnung für seine Verdienste um die strukturelle Prävention in NRW im Maxhaus in Düsseldorf überreicht. Gabriele Bischoff, Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW hielt die Laudatio (PDF). Hier gibt es Steffen Schwabs Dankesrede zum Nachlesen: 

Liebe Vorstände, liebe Freundinnen und Freunde der Aidshilfe NRW, liebe Gabriele, sehr geehrte Damen und Herren,

diese Rolle ist neu für mich.  Nicht selbst eine Versammlung als Gastgeber begrüßen, nicht selbst eine Preisträgerin und einen Preisträger würdigen. Sondern eine Auszeichnung entgegennehmen. Dabei ist eigentlich ganz leicht: Man dankt – für die Auszeichnung, für die würdigenden Worte. Man wird ein bisschen rot angesichts des grünen Klees, besonders als Westfale, dem das große Reden über sich selbst nun gar nicht in die Wiege und auch nicht sonstwohin gelegt ist. Man ist immer noch ein bisschen rot. Man ist gerührt. Man fühlt sich geehrt, dankt. Und nimmt wieder Platz.

Das wäre die Pflicht. Ich habe mich, als Arne Kayser mir vor gut einem Monat über die Entscheidung des Vorstandes der Aidshilfe NRW berichtet hat, mich mit dem Ehrenamtspreis merk|würdig auszuzeichnen, von vornherein für die Kür entschieden. Soll heißen: Ich möchte in ein paar Sätzen erklären, warum ich mich über diesen Preis so sehr freue.  (mehr …)


Verbandsentwicklung 2017 – Geschäftsführungen im FRESH-Interview

(SNW) | 6. Februar 2017 | Kategorie: 25 Jahre Netzwerk

In der Februar-Ausgabe des queeren Szenemagazins FRESH wird mit einem Interview über die bevorstehende Verbandsentwicklung der LAG Lesben in NRW und des Schwulen Netzwerks NRW berichtet. Hier der Text zum Nachlesen:

Neujahresempfang LAG Netzwerk kleinDie LAG Lesben in NRW und das Schwule Netzwerk NRW vertreten als Landesverbände die Communities gegenüber der Landesregierung und der Mainstreamgesellschaft. Sie vernetzen und fördern – an vielen Stellen zusammen – landesweite und lokale Projekte. Ende 2016 haben die Vorstände beider Verbände den Mitgliedsgruppen vorgeschlagen, über einen gemeinsamen Landesverband nachzudenken. Dabei soll auch der neue Verband „Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW“ mit einbezogen werden. FRESH sprach mit Gabriele Bischoff, Geschäftsführerin der LAG Lesben in NRW, und Markus Johannes, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerk NRW.  (mehr …)


Das Land NRW unterstützt die ARCUS-Stiftung

(SNW) | 25. Januar 2017 | Kategorie: ARCUS

ARCUS_Logo_web_transparentIm September 2010 wurde die ARCUS-Stiftung, eine Stiftung der schwulen und lesbischen Selbsthilfe, von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Community gegründet. Der Stiftungsvorstand freut sich mitteilen zu können, dass das Land Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel 2016-2017 eine Zustiftung in Höhe von 135.600 Euro an die Arcus-Stiftung vornehmen konnte.

Seit 2016 gibt es im Landeshaushalt den Zusatz, dass Haushaltsmittel für freie Träger im Arbeitsbereich „Förderung der Politik für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTI*), die nicht gebunden wurden, als Zustiftung der ARCUS-Stiftung zugutekommen. Dies war seit Gründung der Stiftung eine der zentralen Forderungen der lesbischen und schwulen Selbsthilfe gegenüber der Landesregierung im Rahmen ihrer politischen Arbeit. (mehr …)


„Neuer Ort, neue Gastgeber_innen, neues Jahr.“ Rede zum Neujahrsempfang 2017

(SNW) | 18. Januar 2017 | Kategorie: Community

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Am 13. Januar 2017 fand erstmals ein gemeinsamer Neujahrsempfang der LAG Lesben in NRW und des Schwulen Netzwerks NRW statt, der an der Tradition der Empfänge des Netzwerks in Köln anschloss. Über 140 Gäste aus Politik, Verwaltung, Mitgliedsgruppen und befreundeten Organisationen waren gekommen, um sich über die Arbeit von Lesben, Schwulen und Trans* in NRW auszutauschen. Vor dem geselligen Beisammensein gingen die Vorstandsmitglieder Daya Holzhauer und Steffen Schwab in einer Rede auf die bevorstehenden Ereignisse des Jahres ein. Vorab begrüßten sie die Anwesenden. Hier ihre Rede:

Dieser Neujahrsempfang ist neu. Wir sind jetzt zu zweit, als Gastgeber_innen. Wir sind in Düsseldorf, weil wir da eigentlich auch – die Freund_innen aus Köln mögen uns das verzeihen – hingehören: als Landesverbände in die Landeshauptstadt, die sich im übrigen, dank des gerade in den letzten Jahren Erreichten, sehr gut sehen lassen kann, was die Infrastruktur für die lesbisch-schwule-bi-trans- und queer-Community angeht. Wir sind übrigens beide hier zu Hause: die LAG ganz und gar, das Netzwerk zwar nicht mit seiner Geschäftsstelle, aber von Anfang an mit seinem Vereinssitz. (mehr …)


Urteilen und verurteilt werden

(SNW) | 3. Januar 2017 | Kategorie: Geschichte

auschwitzQueere Jugendliche aus NRW nahmen vom 18. bis 23. Oktober 2016 an einer Gedenkstättenfahrt der Queeren Jugend NRW nach Krakau und Auschwitz teil, die von der Fachstelle Queere Jugend NRW des Schwulen Netzwerks NRW zusammen mit Jugendgruppenleitungen organisiert wurde. Cimara Witte, 20 Jahre alt, hat ihre Erfahrungen und Eindrücke in einem Bericht festgehalten. Cimara absolviert derzeit nach ihrem Abitur einen Bundesfreiwilligendienst im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas in Wuppertal. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich gerne mit Geschichte und engagiert sich für die queere Jugendgruppe BJ in Wuppertal sowie für Amnesty International.

Kälte, Schmutz und Armut. Das sind wohl Dinge, die viele Menschen mit Polen verbinden, wenn sie noch nicht da gewesen sind. Freundlichkeit, Schönheit und gutes Essen. Das sind die Dinge die ich unter anderem mitgenommen habe nachdem ich zusammen mit der Fachstelle der Queeren Jugend NRW sechs Tage in Polen verbracht habe. (mehr …)


Von Homolulu zum Westdeutschen Rundfunk

(SNW) | 17. Dezember 2016 | Kategorie: Community

20161216_165712„Wir fordern das Recht der Schwulen, selbst in den öffentlichen Medien, Rundfunk und Fernsehen, arbeiten zu können. Wir fordern zwei Sitze im Rundfunkrat.“ Diese Forderung wurde als Punkt 5 der Abschlussresolution von Homolulu, dem ersten internationalen Homosexuellen-Treffen in Frankfurt am Main bereits im Juli 1979 aufgestellt. Arbeiten können Schwule und Lesben nun schon länger sichtbar in der deutschen Medienlandschaft. Gut 35 Jahre hat es jedoch gedauert bis nach Bremen, dem Saarland und dem ZDF auch die lesbisch/schwulen Communities in NRW eine Person und eine Stellvertretung in den WDR-Rundfunkrat entsenden können.

Am 02. Dezember 2016 fand die konstituierende Sitzung des 12. WDR-Rundfunkrates statt, mit der Markus Johannes (Landesgeschäftsführer Schwules Netzwerk NRW) und als Stellvertreterin Gabriele Bischoff (Geschäftsführerin LAG Lesben in NRW) nun offiziell ihre Mandate im größten öffentlich-rechtlichen Fernsehsender auf dem europäischen Kontinent aufgenommen haben. Möglich machte diese Entsendung das neue WDR-Rundfunkgesetz, das vom Landesparlament im Februar 2016 verabschiedet wurde.  (mehr …)


Queere Geflüchtete vernetzen sich landesweit

(SNW) | 9. Dezember 2016 | Kategorie: Community

gefluechtetentreffenDer Auftakt für eine landesweite Vernetzung lesbischer, schwuler, bi, trans und queerer Geflüchteter in Nordrhein-Westfalen ist gemacht. Am Samstag, den 3. Dezember 2016 haben sich 19 LSBT*Q-Geflüchtete in Bochum getroffen um über Vernetzung und Selbstorganisierung zu sprechen. Initiiert und organisiert wurde das Treffen von Katharina Feyrer zusammen mit einer Gruppe Geflüchteter aus Köln, Düsseldorf und Bielefeld. Katharina Feyrer ist seit Oktober 2016 als Bildungsreferentin mit dem Schwerpunkt Flucht in der Fachstelle der Queeren Jugend NRW beim Schwulen Netzwerk NRW angestellt.

Flucht funktioniert maßgeblich über Vernetzung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Wissensweitergabe. Angekommen in Deutschland ist die oft Flucht noch nicht zu Ende. Von Fragen rund um den Aufenthaltsstatus über unsichere Unterkünfte bis hin zu Höhen und Tiefen beim Leben der eigenen sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung im neuen Land. Die Erfahrung, damit nicht alleine zu sein und sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen zu können, hilft oft praktisch aber vor allem auch emotional. (mehr …)


CSD-Empfang 2017
CSD-Empfang 2017

Am 08. Juli findet wieder unser jährlicher CSD-Empfang im Kölner Gürzenich statt. Anmeldung erforderlich.
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