Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


Workshops und Weiterbildungen
Workshops und Weiterbildungen

Unsere Angebote für das 2. Halbjahr 2017 können ab sofort gebucht werden!
> weiterlesen

CSD-Veranstalter in NRW reagieren auf die Berichterstattung der blu-Mediengruppe

(SNW) | 25. Juni 2013

Die Stadtverbände für Schwule/Lesben/Bi und Trans* in Köln (KLuST e.V.) und Dortmund (SLADO e.V.) haben jeweils in offenen Briefen auf die Veröffentlichung eines Streitgesprächs mit ProKöln im Onlinemagazin der blu-Mediengruppe reagiert. Hier gibt es beide Texte zum Nachlesen. 

(mehr …)


Informieren, vernetzen und bewegen

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 14. Juni 2013

Das Schwule Netzwerk NRW beschäftigt sich in diesem Jahr nicht nur im Rahmen der Verleihung der Kompassnadel an das Nachrichtenmagazin Spiegel und das Projekt „queerblick“ mit dem Verhältnis von schwulen Belangen und Medien – auch die eigene mediale Präsenz stand in den vergangenen Monaten auf dem Prüfstein. Passend zum 22. Geburtstag des Netzwerks am 15. Juni 2013 präsentiert sich der Landesverband für schwule und schwul/lesbische Initiativen in NRW mit einem neuen, modernen Erscheinungsbild.

Mit dem heute online gestellten neuen Internetauftritt verabschieden wir uns von der klassischen Website als einem eher statischen Informationsangebot und lancieren eine dynamische Plattform für Austausch von Meinung und Information. Im Zentrum steht dabei ein Blog mit Stellungnahmen, Impulstexten und Gastbeiträgen. Diese können und sollen von den Usern diskutiert, kommentiert und weitergesponnen werden. (mehr …)


Schwule Medien

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 14. Juni 2013

Ein Kommentar von Johannes J. Arens

Die Entstehung der schwulen Medienlandschaft, deren Reste wir heute noch in Ehren halten, folgte seit den 1970er Jahren dringenden Bedürfnissen. Blaupausen für eine selbstbestimmte, erfüllte Ausgestaltung des eigenen Lebens gab es so gut wie keine. Homosexuelle Männer wurden in Zeitungen und Zeitschriften, im Film und im Fernsehen nahezu ausschließlich als tragisch, unglücklich und – auch noch nach den Reformationen des Sexualstrafrechts – immer am Rande der Legalität gezeichnet. Mit HIV und Aids gesellten sich im Laufe der 1980er Jahre außerdem noch die Attribute „krank“ und „ansteckend“ dazu.

(mehr …)


So oder so!

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 14. Juni 2013

Ein Kommentar von Johannes J. Arens

Mit welchen Bildern vom Cologne Pride werden wir in diesem Jahr nach hause gehen? Werden die Mitglieder von Pro Köln griesgrämig am Wegesrand stehen oder fröhlich hoch auf dem braunen Wagen ihre menschenverachtenden Parolen verbreiten? Werden sie sich als Opfer oder als demokratische Alternative inszenieren können? Und wo stehen „wir“? (mehr …)


Alles nur eine Frage der Identität?

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 14. April 2013

Ein Kommentar von Markus Johannes 

Wie einfach war ich als Junge während meiner Kindheit in den späten 70ern noch mit Sprache und Zugehörigkeiten kategorisierbar. Jungs trugen blau, spielten mit Autos, rauften mit anderen Jungs und wollten mal Feuerwehrmann oder wie der Papa werden. Mädchen dagegen liebten rosa, halfen Mama beim Abwasch und waren (zumindest in den Augen von uns Jungs) irgendwie doof. Auch die Medien zeigten klare Rollen- und Berufsbilder mit allenfalls kleinen Brüchen, die eher unterhaltsam als gesellschaftkritisch daher kamen. Ja, das war die heile Deutsche Mark-Welt!

Heute ist das alles nicht mehr so einfach. Zum Glück! Die Frauen- und Lesben-, Schwulen- und Queerbewegungen haben dieser Gesellschaft zu Recht den Spiegel vorgehalten. Sie haben etwas historisch Einzigartiges angestoßen, und zwar die Verwirklichung des Anspruchs, dass sie als Individuen wahr- und ernst genommen werden. Dafür haben sich viele demütigen, beleidigen und an den Rand drängen lassen, aber immer mit dem absoluten Wissen, dass dieser Kampf richtig und gerecht ist.

(mehr …)