Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


CSD-Empfang 2017
CSD-Empfang 2017

Am 08. Juli findet wieder unser jährlicher CSD-Empfang im Kölner Gürzenich statt. Anmeldung erforderlich.
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Schwule Gesundheitspolitik – ein Zukunftsthema für die Community?

(SNW) | 21. März 2016

wie bist du denn„Diagnose: Homosexualität?!“ – Die Frage, ob und warum Gesundheitspolitik neben HIV und AIDS auch ein schwules Politikfeld ist, wird uns in der Zukunft zunehmend beschäftigen. Mit der Forschung zu Frauen- und Männergesundheit wird auch die Frage aufgeworfen, inwiefern die sexuelle Identität und die Lebenssituationen von Schwulen Einfluss auf die individuelle Gesundheit haben. Das Thema hat eine lange Tradition und wurde sogar von den „Besorgten Eltern“ erkannt. Wird es in Zukunft also wieder öfter heißen: Diagnose Homosexualität?

Christian Naumann, Vorstandsmitglied des Schwulen Netzwerks NRW, greift diese Frage in seinem Beitrag auf.

Bis 1992 war Homosexualität ein klassifiziertes Krankheitsbild im internationalen Katalog der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation WHO. Transsexualität ist es bis heute. Intersexuelle sind immer noch medizinischer Gewalt ausgesetzt. Die medizinische Gewalt an Schwulen wurde bis heute nicht aufgearbeitet oder entschädigt. Seitdem hat sich dennoch viel verändert. Mit der schwulen Gesundheit ist ein eigenes Forschungsfeld entstanden, das die charakteristischen Merkmale der Gesundheit von schwulen Männern untersucht. Es reiht sich ein in die Debatten um Frauen- und Männergesundheit und befördert somit die Perspektiven auf einen Gesundheitsbegriff unter Berücksichtigung der sexuellen Identität. Sowohl soziale als auch psychische Bedingungen sind Mittelpunkt zahlreicher Studien über schwule Männer und bilden viele Puzzle-Teile, die die schwule Gesundheit zusammensetzen. (mehr …)


Im Interview mit Dirk Meyer: Der Weg zur erfolgreichen Interessensvertretung

(SNW) | 10. Februar 2016

microphone-1080052_1920Dirk Meyer, Patientenbeauftragter des Landes NRW, teilt uns in einem Interview zum 25-Jährigen des Schwulen Netzwerks NRW seine Einschätzung zur Interessensvertretung unseres Verbandes mit: 

Lieber Dirk, Du hat 1991 maßgeblich zur Gründung eines Schwulen Netzwerks mit beigetragen und gehörtest dem ersten Gründungsvorstand für zwei Jahre an. Würdest du heute noch einmal ein Schwules Netzwerk in NRW mitgründen und aufbauen?

Uneingeschränkt JA!
Wenn es das Schwule Netzwerk nicht gäbe, müssten wir es gemeinsam neu erfinden. Wir leben in einer pluralen (Bürger-)Gesellschaft , in der die unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Interessen und Anliegen immer wieder ausgehandelt und erkämpft werden müssen. Dinge verändern und bessern sich nicht von alleine. Und dazu braucht es gemeinsame Kommunikation, Organisation und Struktur, also gesellschaftliche Macht. (mehr …)


25 Jahre Schwules Netzwerk NRW – Warum braucht es uns?

(SNW) | 2. Februar 2016

Plakat Gruenderversammlung 300Die Frage, warum es uns braucht, ausgerechnet im Jubiläumsjahr unseres Verbandes zu stellen, ist tückisch. Die Antworten auf diese Frage sind so gut wie vorgegeben – zumal, wenn sie auch noch an jemanden gerichtet wird, der in diesem Verein Verantwortung trägt. Wer ist „es“? Wer ist dieses Netzwerk? Brauchen wir uns? Wer braucht uns? Oder brauchen wir uns nicht mehr?

Steffen Schwab, Landesvorsitzender des Schwulen Netzwerks NRW, greift diese Fragen in seinem Beitrag auf:

Der Paragraf 175 ist weg. Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist da. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz auch. Und darüber hinaus eine ganze Reihe von Regelungen und Instituten, die die Akzeptanz von Schwulen und Lesben unterstützen und die zumindest eine Annäherung zu rechtlicher Gleichbehandlung darstellen.

Das ist die Geschichte seit 1991, als fast 40 schwule Gruppen und Initiativen in Dortmund das Schwule Netzwerk gegründet haben: ein Projekt, das eine Vielzahl von Themen und Interessen miteinander vernetzt, den Austausch fördert, gemeinsame Interessenvertretung anstrebt, Dienstleister für die vernetzten Projekte sein will. Und, vor allem: eine in der – noch – überwiegenden Zeit ihrer Existenz unterdrückte Minderheit sichtbar macht. (mehr …)


Schmeißt Euch in Frack und Fummel!

(SNW) | 31. Januar 2016

Flyer_Galaball_Homepage2Es ist endlich soweit! Der Ticketvorverkauf für unseren Galaball zum 25. Bestehen des Schwulen Netzwerks NRW startet offiziell. Am 07. Mai 2016 erwartet Euch ein festliches Ambiente in der neu renovierten Flora in Köln. Zusätzlich zum Rainbow Symphony Cologne sowie der Band „Die Martinas“ (Schnittchensitzung) werden Euch erfahrene Tanz- und Partymusik-DJs die Füße zum Kochen bringen.

Damit das Schwule Netzwerk NRW möglichst vielen Menschen die Teilnahme an unserem Geburtstagsball ermöglichen kann, haben wir zwei Kartenkategorien im Angebot: Zum einen können feste Sitzplätze an runden 10er-Tischen erworben werden. Zum anderen bieten wir günstigere Flanierkarten an. Beide können in unserem Online-Ticketshop erworben werden.

Mehr Infos zum Ball gibt es hier


Rede zum Gedenken an die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus

(SNW) | 27. Januar 2016

Mahnmal_1Jährlich laden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Leben Schwule Bisexuelle Transgender und Intersexuelle in ver.di Köln legen am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalen das Gedenken musikalisch.

Markus Johannes, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerks NRW und stellv. Vorstandsvorsitzender der ARCUS-Stiftung hielt am 27. Januar 2016 die Gedenkrede:

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute möchte ich den Tag nutzen, um über das Thema Flucht zu sprechen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meine Gedanken dazu für eine Rede ordnen kann. Bundespräsident Joachim Gauck hat mir dabei mit seiner Rede zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, die er in Berlin am 20. Juni 2015 gehalten hatte, sehr geholfen. An diesem Tag beginn Deutschland zum ersten Mal offiziell den internationalen Weltflüchtlingstag, wie er bereits vor fünfzehn Jahren von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde.  (mehr …)