Trauer um Manfred Bruns

(SNW) | 23. Oktober 2019 | Kategorie: Community

Wir trauern um den am Dienstag verstorbenen Preisträger der Kompassnadel Manfred Bruns. Manfred Bruns war lange Jahre Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und prägte maßgeblich die deutschen Emanzipationsbewegungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI*). Mit seinem Engagement setzte sich der Bundesanwalt a.D. konsequent und über mehrere Jahrzehnte für die Abschaffung von Unrecht und Diskriminierung sowie für die Akzeptanz und Gleichstellung von LSBTI* ein.

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Trauer um Alfred Schiefer: „Ein richtig mutiger Bürger“

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 1. September 2019 | Kategorie: Community

Wir trauern um unseren Kompassnadel-Preisträger Alfred Schiefer. Alfred Schiefer hat gemeinsam mit seinem Partner Ludwig Rubruck jahrzehntelang die schwule Selbsthilfestruktur in Köln geprägt. Er war maßgeblich beteiligt am Aufbau des Kölner Schwulen- und Lesbenzentrums SCHULZ und des Sozialwerks für Schwule und Lesben, dem heutigen rubicon e.V.

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ColognePride Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

(SNW) | 1. Juli 2019 | Kategorie: Community

Wie in jedem Jahr nehmen die Projekte und Fachstellen des Schwulen Netzwerks NRW an der Demonstration zum ColognePride am 7. Juli 2019 teil.

Fachstelle #MehrAlsQueer

Mit dem Motto “Unity, Community, Solidarity” richtet sich die Fußgruppe der Fachstelle #MehrAlsQueer an Queers of Color, Schwarze Queers und Queers mit Fluchterfahrung. Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, dürfen sich gerne solidarisieren. Die Forderung: Eine solidarische Community, die anti-rassistisch, transinklusiv und barrierearm ist! Die Fußgruppe startet auf Platz 11.


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REDEN ZUM GEDENKEN AN DIE LESBISCHEN UND SCHWULEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS 2019

(SNW) | 29. Januar 2019 | Kategorie: ARCUS

Auch 2019 luden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Regenbogen in ver.di Köln legten am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalten das Gedenken musikalisch.

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin a.D. und Vorstand der ARCUS-Stiftung begrüßte die zahlreichen Teilnehmenden. Wilhelm Kutsch (Vorsitzender Förderverein Centrum Schwule Geschichte, Köln) hielt die Gedenkrede:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen, liebe Freunde, verehrte Anwesende,

“TOTGESCHLAGEN – TOTGESCHWIEGEN“ „DEN SCHWULEN UND LESBISCHEN OPFERN DES NATIONALSOZIALISMUS”

Mit dieser in Stein gemeißelten Inschrift wurde bewusst nicht zwischen Erleiden, Demütigung, Erniedrigung, Verhöhnung oder Mord unterschieden, ebenso nicht zwischen den verschiedenen Geschlechtern, oder Opfergruppen. Seit nun mehr als 24 Jahren gedenken wir an diesem Denkmal, bestehend aus einem rosa Winkelblock, zwischen zwei grauen Blöcken ein gezwängt, als Symbol der Verfolgung, der Unterdrückung und Ermordung der lesbischen Frauen und schwulen Männer Kölns. (mehr …)


Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus

(SNW) | 4. Januar 2019 | Kategorie: ARCUS

27. Januar 2019, 17:00 Uhr

Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Vertreter_innen der LAG Lesben in NRW, des Schwulen Netzwerks NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Regenbogen in ver.di Köln laden dazu ein, am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen niederzulegen.

Lesbische Frauen und schwule Männer mussten im Dritten Reich ihre sexuelle Orientierung verbergen und sich verstellen. Viele wurden totgeschlagen, ihr Schicksal lange Zeit totgeschwiegen.  (mehr …)


Ich habe gedacht, wir sind die Einzigen auf der ganzen Welt – Zeitzeug_innen erinnern sich

(SNW) | 20. Februar 2018 | Kategorie: ARCUS

Band19_Zeitzeug_innen_Seite_01

Nach mehreren Jahren harter Arbeit konnte Ende Januar ein Projekt der ARCUS-Stiftung zur Dokumentation der Erinnerungen von sechs Lesben, Schwulen und Trans* abgeschlossen werden. Wir danken dem Team des Zeitzeug_innenprojekts ganz herzlich für ihre großartige Arbeit! Auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der LAG Lesben in NRW und dem Schwulen Netzwerk NRW wurde am 27. Januar 2018 in Düsseldorf der Kurzfilm “Ich habe gedacht, wir sind die Einzigen auf der ganzen Welt” den Gästen erstmals vorgestellt. Ebenso wurde eine Begleitbroschüre, die im Rahmen der Schriftenreihe der beiden Landesverbände erschienen ist, präsentiert. Hier gibt es nun den Kurzfilm und die Broschüre online zum Anschauen und Lesen!

Das von der ARCUS-Stiftung initiierte Zeitzeug_innen-Projekt konnte exemplarisch die Lebenserfahrungen von Menschen erfassen, denen ein selbstbestimmtes und freies Leben aufgrund einer heteronormativen Moral und gesellschaftlichen Situation kaum bzw. unmöglich war. Am 22. Juli 2017 trat das Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung der nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen nach den §§ 175/175a StGB und 151 StGB-DDR in Kraft. Das strafrechtliche Verbot einvernehmlicher homosexueller Handlungen und die daraus resultierende Strafverfolgung sind nach heutigem Verständnis in besonderem Maße grundrechts- und menschenrechtswidrig.  (mehr …)


REDEN ZUM GEDENKEN AN DIE LESBISCHEN UND SCHWULEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS 2017

(SNW) | 27. Januar 2017 | Kategorie: ARCUS

Mahnmal2017_1Auch 2017 luden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Leben Schwule Bisexuelle Transgender und Intersexuelle in ver.di Köln legen am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalen das Gedenken musikalisch.

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin a.D. und Vorstand der ARCUS-Stiftung sowie Reinhard Klenke, Vorstand der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS e.V.) hielten die Gedenkreden.

Marlis Bredehorst:

Seit der Einweihung dieses Mahnmals erinnern wir gemeinsam an die lesbischen und schwulen, an die trans und queeren Opfer des Nationalsozialismus. Wir tun dies regelmäßig am 27. Januar, dem gesetzlich verankerten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des zweiten Weltkriegs. Die Vereinten Nationen erklärten 2005 diesen Tag zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Im Gedenken an die Verfolgten und Ermordeten finde ich es absolut unverständlich, dass die NPD nicht verboten wurde. (mehr …)