SCHLAU NRW mit PHINEO-Wirkt-Siegel ausgezeichnet

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 17. Dezember 2019 | Kategorie: Community

Zum Jahresende noch eine tolle Nachricht: SCHLAU NRW trägt nun für seine Arbeit das PHINEO-wirkt-Siegel. Damit ausgezeichnet werden gemeinnützige Organisationen, deren Engagement nachweislich gesellschaftliche Wirkung zeigt. Herzlichen Glückwunsch an das Landes-Koordinationsteam und die vielen SCHLAUen Menschen, deren Arbeit damit nun eine reichlich verdiente Anerkennung erhält!

Die Auszeichnung folgt auf einen Evaluationsprozess, in dem die Arbeit von SCHLAU sechzehn Monate lang von PHINEO beobachtet und geprüft wurde. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: trägt die von SCHLAU durchgeführte lsbtiaq* Bildungsarbeit dazu bei, Homo- und Trans*feindlichkeit in unserer Gesellschaft abzubauen? Eine Frage, die PHINEO nun mit einem klaren JA beantwortet.

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Trauer um Manfred Bruns

(SNW) | 23. Oktober 2019 | Kategorie: Community

Wir trauern um den am Dienstag verstorbenen Preisträger der Kompassnadel Manfred Bruns. Manfred Bruns war lange Jahre Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und prägte maßgeblich die deutschen Emanzipationsbewegungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI*). Mit seinem Engagement setzte sich der Bundesanwalt a.D. konsequent und über mehrere Jahrzehnte für die Abschaffung von Unrecht und Diskriminierung sowie für die Akzeptanz und Gleichstellung von LSBTI* ein.

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Trauer um Alfred Schiefer: „Ein richtig mutiger Bürger“

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 1. September 2019 | Kategorie: Community

Wir trauern um unseren Kompassnadel-Preisträger Alfred Schiefer. Alfred Schiefer hat gemeinsam mit seinem Partner Ludwig Rubruck jahrzehntelang die schwule Selbsthilfestruktur in Köln geprägt. Er war maßgeblich beteiligt am Aufbau des Kölner Schwulen- und Lesbenzentrums SCHULZ und des Sozialwerks für Schwule und Lesben, dem heutigen rubicon e.V.

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ColognePride Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

(SNW) | 1. Juli 2019 | Kategorie: Community

Wie in jedem Jahr nehmen die Projekte und Fachstellen des Schwulen Netzwerks NRW an der Demonstration zum ColognePride am 7. Juli 2019 teil.

Fachstelle #MehrAlsQueer

Mit dem Motto “Unity, Community, Solidarity” richtet sich die Fußgruppe der Fachstelle #MehrAlsQueer an Queers of Color, Schwarze Queers und Queers mit Fluchterfahrung. Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, dürfen sich gerne solidarisieren. Die Forderung: Eine solidarische Community, die anti-rassistisch, transinklusiv und barrierearm ist! Die Fußgruppe startet auf Platz 11.


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Förderausschreibung

(SNW) | 12. März 2019 | Kategorie: Community

Projektfonds zur Förderung der Selbstorganisation und Sichtbarkeit von LSBTIQ* of Color/ mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung in Nordrhein-Westfalen

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. möchte lokale Gruppen und Initiativen stärken, die sich im Bereich Empowerment und Vernetzung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren (lsbtiq*) Menschen of Color und LSBTIQ* mit Fluchterfahrung engagieren. Förderfähig sind Projekte innerhalb Nordrhein-Westfalens.

Weitere Informationen findet ihr in der Förderausschreibung:

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen sowie die Projektantragsformulare, erhaltet ihr per Mail unter initiativtopf@schwules-netzwerk.de


REDEN ZUM GEDENKEN AN DIE LESBISCHEN UND SCHWULEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS 2019

(SNW) | 29. Januar 2019 | Kategorie: ARCUS

Auch 2019 luden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Regenbogen in ver.di Köln legten am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalten das Gedenken musikalisch.

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin a.D. und Vorstand der ARCUS-Stiftung begrüßte die zahlreichen Teilnehmenden. Wilhelm Kutsch (Vorsitzender Förderverein Centrum Schwule Geschichte, Köln) hielt die Gedenkrede:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen, liebe Freunde, verehrte Anwesende,

“TOTGESCHLAGEN – TOTGESCHWIEGEN“ „DEN SCHWULEN UND LESBISCHEN OPFERN DES NATIONALSOZIALISMUS”

Mit dieser in Stein gemeißelten Inschrift wurde bewusst nicht zwischen Erleiden, Demütigung, Erniedrigung, Verhöhnung oder Mord unterschieden, ebenso nicht zwischen den verschiedenen Geschlechtern, oder Opfergruppen. Seit nun mehr als 24 Jahren gedenken wir an diesem Denkmal, bestehend aus einem rosa Winkelblock, zwischen zwei grauen Blöcken ein gezwängt, als Symbol der Verfolgung, der Unterdrückung und Ermordung der lesbischen Frauen und schwulen Männer Kölns. (mehr …)


LSBTIQ*-Fach- und Beratungsstellen nehmen die Anhörung von LSBTIQ*-Geflüchteten in den Blick

(SNW) | 11. Oktober 2018 | Kategorie: Community

• Projektbericht wertet 51 Fragebögen zu Erfahrungen mit der Anhörung von LSBTIQ*-Geflüchteten aus

• LSBTIQ*-Geflüchtete berichten von Diskriminierung während der Anhörung

• Personen, die zur Anhörung begleitet und im Vorfeld beraten werden, sind im Asylverfahren deutlich erfolgreicher
 

Im August 2018 wurden Ablehnungsbescheide gegenüber homosexuellen Asylsuchenden in Österreich und Deutschland bekannt, die vor allem durch ihre Begründungen Irritation und Unmut in der Öffentlichkeit auslösten: Die Asylsuchenden würden sich nicht offensichtlich homosexuell verhalten und könnten somit ihre Sexualität und ihren Fluchtgrund nicht eindeutig nachweisen. (mehr …)