Räume schaffen und öffnen für queere geflüchtete Mädchen* und junge Frauen*: Werkstattprozess mit der LAG Mädchen*arbeit

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 23. Juli 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

Plakat "Wir sind da" für Mädchen mit FluchterfahrungDer Begriff Intersektionalität ist aus der vielfaltssensiblen politischen und sozialen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Queere geflüchtete Mädchen* und Frauen* erleben in ihrer Lebensrealität eine besondere Überschneidung von sozialen Lebenslagen und Diskriminierungsformen, über die auch Fachkräfte in den entsprechenden Bereichen bislang zu wenig wissen. Denn für eine Person, die sowohl Rassismus, Queerfeindlichkeit- als auch Sexismuserfahrungen macht, die aufgrund ihrer Herkunft wie ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung wie ihrer Geschlechtsidentität Fremdzuschreibungen und Stigmatisierung erfährt, lassen sich diese Erfahrungen nie einfach voneinander trennen. An diesem Punkt setzt eine Initiative des Projekts Queere Geflüchtete Jugendliche, angesiedelt am Schwulen Netzwerk NRW – in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit in NRW, an.

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CSD-Empfang 2020: Kompassnadel an Keshet Deutschland verliehen

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 2. Juli 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

Das war er – der CSD-Empfang 2020! In ganz neuem Format, als Premiere eines vorab produzierten Films auf YouTube, feierte das Schwule Netzwerk am 4.7. seinen CSD-Empfang gemeinsam mit der Aidshilfe NRW.

 

(Mit Klick aufs Bild zum Video)

In gewohnt humorvoller Art führt auch im Film Moderator Oliver Schubert durch das Programm. Etwa 150 Gäste der Online-Premiere erhielten so einen kurzweiligen Einblick in die Projekte der beiden Landesverbände, in politische Positionen der Vorstände und – nicht zuletzt – die Arbeit der Kompassnadelträger*innen 2020. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr bereits zum 20. Mal verliehen, diesmal an die Organisation Keshet Deutschland.

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SCHLAU NRW wählt neue Sprecher*innen

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 19. Juni 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

Am 07. Juni fand das Wahl-Vernetzungstreffen der nordrhein-westfälischen SCHLAU-Gruppen statt. Bedingt durch die Corona-Sicherheitsmaßnahmen musste das Vernetzungstreffen erstmals digital stattfinden. Die Beteiligung war dennoch groß. Es kamen nahezu 30 SCHLAU Teamer_innen zusammen, die ein neues Sprecher_innenteam für die Amtsperiode 2020-2022 wählten.

Insgesamt konnten sich sieben Kandidat_innen durchsetzen, die nun in vollständig neuer Besetzung das Sprecher_innen Team bilden: Elishia Ackaah (SCHLAU Aachen), Fabian Cassel (SCHLAU Wuppertal), Wiebke Herter (SCHLAU Düsseldorf), Atti Schmülling (SCHLAU Gladbeck), Lukas Trudrung (SCHLAU Düsseldorf), Roland Wiegel (SCHLAU Siegen) und Hacer Yilmaz (ehemals SCHLAU Dortmund). Wir gratulieren allen neuen Sprecher_innen und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Das Sprecher_innenteam übernimmt für SCHLAU NRW inhaltliche Vorstandsfunktionen.

 

 

Das Sprecher_innen Team 2018-2020 wurde mit viel Dank und Wertschätzung verabschiedet. Christoph Blaschke war fast 10 Jahre Teil des Sprecher_innen Teams. Melanie Wohlgemuth war seit 2017 für SCHLAU NRW aktiv. Gianna Jakob, Katrin Steinbock und Marcel Testroet engagierten sich in den letzten beiden Jahren als Sprecher_innen. Dem alten Team fiel der Abschied von SCHLAU NRW nicht leicht, jedoch erschweren neue, berufliche Herausforderungen ein weiteres ehrenamtliches Engagement im Landesnetzwerk.

 

Die neue Amtszeit wird die Kommunalwahlen im September 2020, die Einführung und Etablierung der neuen SCHLAU Methoden sowie das SCHLAU Jubiläum beinhalten. Außerdem gilt es die Lokalteams bei den Herausforderungen, die durch Corona entstanden sind, zu begleiten und zu unterstützen und weiterhin bessere kommunale Förderungen zu erwirken. Entsprechend viele Themenfelder warten auf das neue Sprecher_innen-Team.


Broschüre “Trans* am Arbeitsplatz” veröffentlicht

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 29. Mai 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

Die Broschüre unterstützt Kolleg*innen, Beschäftigtenvertretungen, Führungspersonen und Personalabteilungen dabei, ein diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld herzustellen und trans* Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen respektvoll zu begegnen. Zudem vermittelt sie Grundlagenwissen zu geschlechtlicher Vielfalt, transitionsbezogenen Fragen und trans*spezifischen Diskriminierungen am Arbeitsplatz. Trans* Beschäftigten bietet die Broschüre für den Arbeitskontext relevante Informationen und Hinweise beispielsweise zu Fragen rund um das Bewerbungsverfahren, Transition und Coming-out.

Die Broschüre wurde von Freddie* Heithoff und Mo Zündorf verfasst und von der Landeskoordination Trans* NRW herausgegeben. Ihr liegen unter anderem acht Interviews mit trans* Beschäftigten in unterschiedlichen Arbeitsumfeldern zugrunde. Gefördert wurde die Broschüre vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Broschüre ist ab sofort hier als PDF abrufbar. Bei Interesse an gedruckten Exemplaren der Broschüre melden Sie sich bzw. meldet euch bitte bei Mika Schäfer (mika.schaefer@lako-trans.nrw).

Wir freuen uns über das Weiterverbreiten der Broschüre!

 


Neue Veranstaltungsreihe: QueerKompass – Impulse für Communities in Bewegung

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 18. Mai 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

Welche Community(ies) brauchen wir? Welche Bündnisse wünschen wir uns, welche Auseinandersetzungen müssen wir führen – jetzt und in Zukunft? Kurz, informativ und ohne Anfahrtswege präsentieren wir unsere Online-Seminarreihe zu Themen, die die Communities bewegen! Einen Auftakt macht am 28.5. Carolin Küppers mit dem Thema „Von Brave Spaces und Verbündet-sein!“ Wie können wir in lsbtiq/queeren Kontexten gut und solidarisch zusammenarbeiten? Wie schaffen wir Räume, in denen sich alle Mitglieder unserer Communities anerkannt und repräsentiert fühlen?

„Von Brave Spaces und Verbündet-sein!“

Do, 28.05.2020, 18-20 Uhr

Wie können wir in queeren Kontexten gut und solidarisch zusammenarbeiten, ohne Ausschlüsse zu produzieren oder  gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu reproduzieren? Diese Frage ist gerade im Zuge der zunehmenden Sichtbarkeit von Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen hochaktuell. Eine Möglichkeit stellen hierfür die Konzepte des “Verbündet-Seins” und der „Brave Spaces“ dar. Verbündete sind Mitglieder einer privilegierten Gruppe, die sich aktiv solidarisch und unterstützend verhalten, um der Diskriminierung ausgegrenzter Gruppierungen entgegenzuwirken. Im Zentrum steht dabei eine Haltung, die allen Menschen Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen ermöglichen möchte, ohne dass dies einen direkten eigenen Vorteil verspricht. Das Konzept der „Brave Spaces“ ist in Weiterentwicklung der Forderung nach „Safer Spaces“ entstanden. Hier geht es darum anzuerkennen, dass wir in Räumen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Positionierungen zusammen kommen, Verletzungen manchmal nicht verhindern können. Die Idee ist stattdessen Räume zu schaffen in denen wir darauf vertrauen können, dass es die Bereitschaft und erprobte Formen dafür gibt, sich kollektiv mit diesen verletzenden Erfahrungen auseinanderzusetzen.

In diesem Webinar werden wir uns mit dem Verbündeten-Konzept und unseren jeweiligen Positionierungen in einem Gefüge von Ausgrenzung und Partizipation beschäftigen. Wir wollen diskutieren – soweit es das Format hergibt, wie über eine Haltung des Verbündet-Seins ein inklusives und solidarisches Miteinander, also ein „Brave Space“, gestaltet werden kann, in dem sich alle anerkannt und repräsentiert fühlen.

Aufgrund der zeitlichen und technischen Rahmenbedingungen steht eine Einführung in die jeweiligen Konzepte im Mittelpunkt des Webinars. In wiefern die Impulse im Anschluss vertieft diskutiert und mit in unsere Arbeit genommen werden können, hängt von den weiteren Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf Richtlinien für Bildungs- und Vernetzungsveranstaltungen offline, ab.

Referentin

Carolin Küppers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Food for Justice“ an der FU Berlin und freiberufliche Trainerin in der politischen Bildungsarbeit mit Schwerpunkt auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Von 2015-2018 war sie Referentin für Bildung und Antidiskriminierung bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Interesse?

Zur Teilnahme schickt uns bitte bis 25.5. eine e-Mail an anmeldung@schwules-netzwerk.de
Das Seminar findet über Zoom statt, alle Teilnehmenden erhalten von uns einen Link und ein Passwort zur Teilnahme per e-Mail.


SCHLAU NRW sucht Honorarkraft für die Recherche von Fördermöglichkeiten für Lokalprojekte

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 5. Mai 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

SCHLAU NRW sucht eine Person, die finanzielle Fördermöglichkeiten für die lsbtiaq* Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit der SCHLAU Lokalgruppen im Rahmen eines Honorarvertrags recherchiert, bewertet und dokumentiert.

Die ausführliche Ausschreibung ist hier zu finden.

Die Bewerbung ist bis zum 17.5.2020 formlos (unter kurzer Angabe von Referenzen und Kompetenzsen) an info@schlau.nrw möglich.


Aus aktuellem Anlass – Veranstaltungen und Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 17. März 2020 | Kategorie: Neuigkeiten

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

Auch wir tun unser Möglichstes, um die weitere Ausbreitung des Coronaviruses einzudämmen.

Alle durch das Netzwerk oder unsere Fachstellen organisierten Veranstaltungen bis einschließlich 30.4. werden nicht stattfinden. Wo es möglich ist, Termine auf digitalem Weg stattfinden zu lassen (etwa als Videobesprechung) werden sich unsere Mitarbeiter*innen in den kommenden Tagen bei euch melden. Über neue Termine für die abgesagten Veranstaltungen, den Umgang mit Terminen ab Mai und alle weiteren Angebote für die nächste Zeit halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Um die Infektionsgefahr auch in unserem sonstigen Arbeitsalltag so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir ab dieser Woche verstärkt im Home Office. Unsere Geschäftsstelle ist für euch weiterhin auf dem gewohnten Weg erreichbar. Auch unsere Fachstellenmitarbeiter*innen sind weiterhin per E-Mail und über die Diensthandys erreichbar.

Wir wünschen euch und euren Lieben gute Gesundheit und einen ruhigen Kopf.
Auf ein baldiges Wiedersehen mit euch freuen wir uns!