Webinar: Community goes Kommunalwahl / Kommunalpolitik: Zwischen Haushaltsausschuss und Heimatverein

(SNW) | 5. Juni 2020 | Kategorie: Community

Die Kommunalwahl im September 2020 stellt die Weichen auch für queere Politik in Städten und Gemeinden. Hier werden in den folgenden fünf Jahren wichtige Entscheidungen getroffen: z.B. ob LSBTIQ*-Jugendzentren gefördert werden, wohnortnahe Angebote für queere Menschen aller Altersgruppen weiterbestehen und es vor Ort effektiven Widerstand gegen menschenverachtende Tendenzen gibt. Als Communities wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Entscheidungen mitzugestalten – aber wie funktioniert eigentlich effektive Arbeit in der Kommunalpolitik?

Ob als Mitglied des Stadtrats, als Parteivorstand oder als stellvertretende Bürgermeister*in, die meisten Menschen in der Kommunalpolitik arbeiten ehrenamtlich. Ähnlich wie die Engagierten der LSBTIQ*-Community setzen sie sich dabei häufig in ihrer Freizeit weit über das übliche Maß hinaus für ein funktionierendes Gemeinwesen ein. Wie sieht die Arbeit von Kommunalpolitiker*innen konkret aus? Wie entscheiden sie, wofür sie ihre knappe Zeit einsetzen? Wie werden Mehrheiten in
Fraktionen und Ausschüssen organisiert?

Referent*in Volkan Baran war vor seiner aktuellen Amtszeit im NRW-Landtag lange Jahre kommunalpolitisch aktiv. Von 2009 bis 2017 war der SPD-Politiker Mitglied des Rats der Stadt Dortmund, zuletzt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Das Webinar findet am 12. Juni 2020 von 18 – 20 Uhr statt. Anmeldung für das Webinar bitte bis zum 11. Juni 2020 an anmeldung@schwules-netzwerk.de.


Webinar: Community goes Kommunalwahl / Unsere eigene politische Agenda – Wie geht das?

(SNW) | 5. Juni 2020 | Kategorie: Community

Die Kommunalwahl im September 2020 stellt die Weichen auch für queere Politik in Städten und Gemeinden. Hier werden in den folgenden fünf Jahren wichtige Entscheidungen getroffen: z.B. ob LSBTIQ*-Jugendzentren gefördert werden, wohnortnahe Angebote für queere Menschen aller Altersgruppen weiterbestehen und es vor Ort effektiven Widerstand gegen menschenverachtende Tendenzen gibt. Als Communities wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Entscheidungen mitzugestalten – aber wie funktioniert eigentlich effektive Arbeit in der Kommunalpolitik?

Damit politische Forderungen wirksam sind, müssen sie adressat*innengerecht formuliert sowie wirksam vertretbar sein. Außerdem müssen nicht nur die Verfasser*innen dahinter stehen, sondern auch ausreichend viele Menschen, die sich ebenfalls für diese Ziele einsetzen wollen. In diesem Modul beschäftigen wir uns damit, wie Forderungen erfolgreich formuliert und kommuniziert werden. Was macht eine wirksame Agenda und schlagkräftige Forderungen aus? Anschließend ist Zeit, Fragen und Ideen der Teilnehmenden für eigenes Agendasetting vor Ort zu besprechen.

Die Referent*in Jana Hansjürgen hat langjährige Erfahrung in der kommunalen lsbtiq*-Arbeit. Unter anderem leitete sie die Jugendzentren The Point (heute together) in Gelsenkirchen und PULS in Düsseldorf und baute die Regionalgruppe SCHLAU Düsseldorf auf.

Das Webinar findet am 17. Juni 2020 von 18-20 Uhr statt. Anmeldung bitte bis zum 16. Juni 2020 an anmeldung@schwules-netzwerk.de.


Trauer um Manfred Bruns

(SNW) | 23. Oktober 2019 | Kategorie: Community

Wir trauern um den am Dienstag verstorbenen Preisträger der Kompassnadel Manfred Bruns. Manfred Bruns war lange Jahre Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und prägte maßgeblich die deutschen Emanzipationsbewegungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI*). Mit seinem Engagement setzte sich der Bundesanwalt a.D. konsequent und über mehrere Jahrzehnte für die Abschaffung von Unrecht und Diskriminierung sowie für die Akzeptanz und Gleichstellung von LSBTI* ein.

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Trauer um Alfred Schiefer: „Ein richtig mutiger Bürger“

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 1. September 2019 | Kategorie: Community

Wir trauern um unseren Kompassnadel-Preisträger Alfred Schiefer. Alfred Schiefer hat gemeinsam mit seinem Partner Ludwig Rubruck jahrzehntelang die schwule Selbsthilfestruktur in Köln geprägt. Er war maßgeblich beteiligt am Aufbau des Kölner Schwulen- und Lesbenzentrums SCHULZ und des Sozialwerks für Schwule und Lesben, dem heutigen rubicon e.V.

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“DEIN Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung ist MEINER.”

(SNW) | 10. Juli 2019 | Kategorie: Community

Beim CSD-Empfang 2019 in Köln verlieh das Schwule Netzwerk NRW die Kompassnadel an den Blogger und Medienschaffenden Johannes Kram. Die Journalistin Asli Sevindim hielt die Laudatio. Hier gibt es sie nochmal zum Nachlesen:

Liebe Gäste,

es gibt Preisträger, die sind selbst eine Auszeichnung, eine Ehre für den Preis, den sie bekommen. Die Auszeichnung trifft in solchen Fällen auf ein derart herausragendes Engagement, dass seine Strahlkraft auch den Preis noch einmal besonders leuchten lässt.

Der Mensch, den wir heute hier würdigen, ist ein solcher Preisträger.

Dabei geht es um das, WAS er tut, WIE er es tut – und es geht vor allem um die WIRKUNG dessen, was er tut.

Wenn er sich zum Beispiel einen einzelnen Begriff vornimmt – in seinem Blog – wenn er diesen Begriff dekonstruiert, ihn in seine Buchstaben zerlegt und die Denkwelten aufdeckt, die dahinter stecken – so wie er es mit dem Begriff „Homophobie“ tut.

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ColognePride Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

(SNW) | 1. Juli 2019 | Kategorie: Community

Wie in jedem Jahr nehmen die Projekte und Fachstellen des Schwulen Netzwerks NRW an der Demonstration zum ColognePride am 7. Juli 2019 teil.

Fachstelle #MehrAlsQueer

Mit dem Motto “Unity, Community, Solidarity” richtet sich die Fußgruppe der Fachstelle #MehrAlsQueer an Queers of Color, Schwarze Queers und Queers mit Fluchterfahrung. Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, dürfen sich gerne solidarisieren. Die Forderung: Eine solidarische Community, die anti-rassistisch, transinklusiv und barrierearm ist! Die Fußgruppe startet auf Platz 11.


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REDEN ZUM GEDENKEN AN DIE LESBISCHEN UND SCHWULEN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS 2019

(SNW) | 29. Januar 2019 | Kategorie: ARCUS

Auch 2019 luden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Regenbogen in ver.di Köln legten am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalten das Gedenken musikalisch.

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin a.D. und Vorstand der ARCUS-Stiftung begrüßte die zahlreichen Teilnehmenden. Wilhelm Kutsch (Vorsitzender Förderverein Centrum Schwule Geschichte, Köln) hielt die Gedenkrede:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen, liebe Freunde, verehrte Anwesende,

“TOTGESCHLAGEN – TOTGESCHWIEGEN“ „DEN SCHWULEN UND LESBISCHEN OPFERN DES NATIONALSOZIALISMUS”

Mit dieser in Stein gemeißelten Inschrift wurde bewusst nicht zwischen Erleiden, Demütigung, Erniedrigung, Verhöhnung oder Mord unterschieden, ebenso nicht zwischen den verschiedenen Geschlechtern, oder Opfergruppen. Seit nun mehr als 24 Jahren gedenken wir an diesem Denkmal, bestehend aus einem rosa Winkelblock, zwischen zwei grauen Blöcken ein gezwängt, als Symbol der Verfolgung, der Unterdrückung und Ermordung der lesbischen Frauen und schwulen Männer Kölns. (mehr …)