Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


Neue Veranstaltungsreihe: QueerKompass – Impulse für Communities in Bewegung

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 18. Mai 2020

Welche Community(ies) brauchen wir? Welche Bündnisse wünschen wir uns, welche Auseinandersetzungen müssen wir führen – jetzt und in Zukunft? Kurz, informativ und ohne Anfahrtswege präsentieren wir unsere Online-Seminarreihe zu Themen, die die Communities bewegen! Einen Auftakt macht am 28.5. Carolin Küppers mit dem Thema „Von Brave Spaces und Verbündet-sein!“ Wie können wir in lsbtiq/queeren Kontexten gut und solidarisch zusammenarbeiten? Wie schaffen wir Räume, in denen sich alle Mitglieder unserer Communities anerkannt und repräsentiert fühlen?

„Von Brave Spaces und Verbündet-sein!“

Do, 28.05.2020, 18-20 Uhr

Wie können wir in queeren Kontexten gut und solidarisch zusammenarbeiten, ohne Ausschlüsse zu produzieren oder  gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu reproduzieren? Diese Frage ist gerade im Zuge der zunehmenden Sichtbarkeit von Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen hochaktuell. Eine Möglichkeit stellen hierfür die Konzepte des “Verbündet-Seins” und der „Brave Spaces“ dar. Verbündete sind Mitglieder einer privilegierten Gruppe, die sich aktiv solidarisch und unterstützend verhalten, um der Diskriminierung ausgegrenzter Gruppierungen entgegenzuwirken. Im Zentrum steht dabei eine Haltung, die allen Menschen Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen ermöglichen möchte, ohne dass dies einen direkten eigenen Vorteil verspricht. Das Konzept der „Brave Spaces“ ist in Weiterentwicklung der Forderung nach „Safer Spaces“ entstanden. Hier geht es darum anzuerkennen, dass wir in Räumen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Positionierungen zusammen kommen, Verletzungen manchmal nicht verhindern können. Die Idee ist stattdessen Räume zu schaffen in denen wir darauf vertrauen können, dass es die Bereitschaft und erprobte Formen dafür gibt, sich kollektiv mit diesen verletzenden Erfahrungen auseinanderzusetzen.

In diesem Webinar werden wir uns mit dem Verbündeten-Konzept und unseren jeweiligen Positionierungen in einem Gefüge von Ausgrenzung und Partizipation beschäftigen. Wir wollen diskutieren – soweit es das Format hergibt, wie über eine Haltung des Verbündet-Seins ein inklusives und solidarisches Miteinander, also ein „Brave Space“, gestaltet werden kann, in dem sich alle anerkannt und repräsentiert fühlen.

Aufgrund der zeitlichen und technischen Rahmenbedingungen steht eine Einführung in die jeweiligen Konzepte im Mittelpunkt des Webinars. In wiefern die Impulse im Anschluss vertieft diskutiert und mit in unsere Arbeit genommen werden können, hängt von den weiteren Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf Richtlinien für Bildungs- und Vernetzungsveranstaltungen offline, ab.

Referentin

Carolin Küppers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Food for Justice“ an der FU Berlin und freiberufliche Trainerin in der politischen Bildungsarbeit mit Schwerpunkt auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Von 2015-2018 war sie Referentin für Bildung und Antidiskriminierung bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Interesse?

Zur Teilnahme schickt uns bitte bis 25.5. eine e-Mail an anmeldung@schwules-netzwerk.de
Das Seminar findet über Zoom statt, alle Teilnehmenden erhalten von uns einen Link und ein Passwort zur Teilnahme per e-Mail.


SCHLAU NRW sucht Honorarkraft für die Recherche von Fördermöglichkeiten für Lokalprojekte

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 5. Mai 2020

SCHLAU NRW sucht eine Person, die finanzielle Fördermöglichkeiten für die lsbtiaq* Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit der SCHLAU Lokalgruppen im Rahmen eines Honorarvertrags recherchiert, bewertet und dokumentiert.

Die ausführliche Ausschreibung ist hier zu finden.

Die Bewerbung ist bis zum 17.5.2020 formlos (unter kurzer Angabe von Referenzen und Kompetenzsen) an info@schlau.nrw möglich.


Aus aktuellem Anlass – Veranstaltungen und Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 17. März 2020

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

Auch wir tun unser Möglichstes, um die weitere Ausbreitung des Coronaviruses einzudämmen.

Alle durch das Netzwerk oder unsere Fachstellen organisierten Veranstaltungen bis einschließlich 30.4. werden nicht stattfinden. Wo es möglich ist, Termine auf digitalem Weg stattfinden zu lassen (etwa als Videobesprechung) werden sich unsere Mitarbeiter*innen in den kommenden Tagen bei euch melden. Über neue Termine für die abgesagten Veranstaltungen, den Umgang mit Terminen ab Mai und alle weiteren Angebote für die nächste Zeit halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Um die Infektionsgefahr auch in unserem sonstigen Arbeitsalltag so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir ab dieser Woche verstärkt im Home Office. Unsere Geschäftsstelle ist für euch weiterhin auf dem gewohnten Weg erreichbar. Auch unsere Fachstellenmitarbeiter*innen sind weiterhin per E-Mail und über die Diensthandys erreichbar.

Wir wünschen euch und euren Lieben gute Gesundheit und einen ruhigen Kopf.
Auf ein baldiges Wiedersehen mit euch freuen wir uns!


Einladung zum Projektforum “Projektfonds Empowerment LSBTIAQ* of Color”

(SNW) | 18. Februar 2020

Auch im Jahr 2020 fördert das Land NRW Projekte, die die lokale Selbstorganisation, die Stärkung der Sichtbarkeit und Teilhabe von LSBTIAQ* of Color/ mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung fördern und die Etablierung lokaler Gruppenarbeit von und für LSBTIAQ* of Color zum Ziel haben.

Wir möchten euch herzlich zu einem Projektforum einladen, um die inhaltlich-fachlichen sowie die finanzrechtlichen Förderbestimmungen für 2020 zu erläutern. Damit hoffen wir, möglichst viele Fragen und Unsicherheiten bezüglich der Projektdurchführung für 2020 frühzeitig klären zu können.

Wann: 16.03.2020, 17-19 Uhr

Wo: Schwules Netzwerk NRW, Lindenstraße 20, 50674 Köln

Wer: Ehrenamtlich Engagierte, Mitarbeiter_innen und Vorstände in Projektleitungsverantwortung, die beim Schwulen Netzwerk NRW für 2020 Mittel für die Selbstorganisation und Empowermentarbeit im Kontext LSBTIAQ* und Rassismuserfahrung beantragen möchten. Willkommen sind auch diejenigen, die sich hierzu unverbindlich informieren möchten.

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Projekt “Queere junge Geflüchtete” widmet sich der Mädchen*Arbeit im Kontext Flucht

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 6. Februar 2020

Wir sind hier – als Mädchen* und junge Frauen* deren Sexualität und Geschlecht nicht der Norm in der Gesellschaft entspricht

Und:

Wir sind hier – als Strukturen der queeren Jugendarbeit und der Mädchen*arbeit in NRW!

In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits zahlreiche Angebote für lesbische, bisexuelle, trans*, inter, asexuelle und queere Mädchen*. Dennoch werden Mädchen* und Frauen*, die nicht der heterosexuellen oder cis-geschlechtlichen Norm entsprechen und gleichzeitig eine Flucht- und Migrationsbiografie besitzen und Rassismuserfahrungen machen, von diesen Angeboten bisher selten erreicht.

Das am Schwulen Netzwerk angesiedelte Projekt “Queere junge Geflüchtete” hat daher ein Plakat veröffentlicht, durch das Mädchen* und junge Frauen* gezielt angesprochen werden. Sie bekommen neben Informationen zu Jugendgruppen und Beratungsangeboten auch Adressen und Anlaufstellen zur Unterstützung bei Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen.

Das Plakat zum Download gibt es hier. Druckexemplare für eure Strukturen könnt ihr anfordern unter: maari@schwules-netzwerk.de