Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


„Wir helfen Dennis“

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 21. November 2013

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Seit einem schwulenfeindlichen Überfall im Februar 2012 hat sich das Leben von Dennis Reske radikal verändert. Der 24-jährige Gelsenkirchener ist zu 80 Prozent schwerbehindert und kann seinen Beruf als Hundeausführer nicht mehr ausüben. Zu einem unlösbaren Problem ist der Weg in die eigene Wohnung geworden. Das Haus, in dem Dennis Reske im 2. Stock wohnt, hat keinen Aufzug …

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All in?!

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 1. November 2013

Diplom-Psychologe Dominic Frohn, GAYCOM 2013

Diplom-Psychologe Dominic Frohn, GAYCOM 2013

Im Impulsreferat der diesjährigen Gaycom am 28.09. in Bielefeld beschäftigte sich Diplom-Psychologe Dominic Frohn mit dem Thema „LSBTTI-Diversity als selbstverständlicher Bestandteil einer modernen Stadtentwicklung“.

Im Interview erläutert er, worum es dabei geht …

Dominic, was genau ist Diversity Management eigentlich?

Grundsätzlich geht es um Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Menschen in ganz unterschiedlichen Dimensionen – sei es Geschlecht, Alter, Nationalität oder eben sexuelle Identität. Ziel ist nicht mehr nur, diese Unterschiede bloß wahrzunehmen, sondern sie wertzuschätzen und möglicherweise im Sinne eines Unternehmens, einer Organisation oder auch einer Region nutzbar zu machen. (mehr …)


Lesbisch/Schwules Landleben

(SNW) | 14. Oktober 2013

Gaby Stein_kleinAm 09. und 10. November 2013 veranstalten das Schwule Netzwerk NRW e.V. und die LAG Lesben in NRW e.V. einen Workshop für Lesben und Schwule aus den ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens. Die Landesverbände wollen wissen, wie es sich in der “Provinz” heute leben lässt. Mehr dazu gibt es hier in der Ausschreibung (PDF-Version).

Johannes J. Arens ist Publizist aus Aachen und hat hier seine eigenen Erfahrungen mit dem lieben Landleben auf den Punkt gebracht:  (mehr …)


Offener Brief an Ministerpräsidentin Kraft: NRW gegen Homophobie in Russland

(SNW) | 16. August 2013

Homophopie_ReutersDie vier Landesverbände Schwules Netzwerk NRW, LAG Lesben in NRW, Aidshilfe NRW und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland, Landesverband NRW haben sich gemeinsam in einen offenen Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gewandt. Sie beschreiben die aktuelle Situation für Lesben und Schwule in Russland und fordern Frau Kraft zum aktiven Handeln auf. (Foto: Reuters)

UPDATE: Die Antwort der Staatskanzlei als PDF.

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“Wir sind ja gesprächsbereit”

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 6. August 2013

Interview mit Dr. Markus Verbeet (stellv. Ressortleiter Deutschland) zur Verleihung der Kompassnadel 2013 an die Redaktionen von Spiegel und Spiegel online

Dr. Markus Verbeet (stellv. Ressortleiter Deutschland) vom Spiegel bei der Verleihung der Kompassnadel, Köln 06.07.2013

Dr. Markus Verbeet (stellv. Ressortleiter Deutschland) vom Spiegel bei der Verleihung der Kompassnadel, Köln 06.07.2013

Herr Verbeet, der Laudator Marcel Dams hat in seiner Rede auf die Bedeutung von Spiegel und Spiegel online als Informationsquelle für Homosexuelle seiner Generation hingewiesen. Ein ganz konkretes und sehr persönliches Feedback – Redaktionsalltag oder doch ein besonderes Kompliment?

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass jemand erklärt, warum wir diesen Preis bekommen und dass wir ihn auch verdient haben – gerade weil die Verleihung ja auch kritisch gesehen wurde und es viel Diskussionsbedarf gab und weiterhin gibt. Die Laudatio war sicherlich keine klassische Lobrede, ich habe sie aber als gut und angemessen empfunden. Denn man darf und muss unsere Berichte über HIV und Aids aus den 1980er Jahren hinterfragen. Es ist gut, dass nichts unter den Teppich gekehrt wurde.

In Ihrer Rede haben Sie von den internen Diskussionen berichtet, die es damals um diese Berichte gab. Sie selbst sind Jahrgang 1974 und haben somit die Aidskrise ja nicht als Journalist verfolgen können. Wenn man heute diese Hausmitteilungen von damals liest – kann man das überhaupt noch nachvollziehen?

Ich habe zum Glück nicht nur die Berichte lesen, sondern auch mit einigen Kollegen sprechen können, die damals schon im Haus gearbeitet haben. Dass die Diskussionen heftig waren, daran konnten sich alle gut erinnern. Aber eine Berichterstattung 30 Jahre später zu beurteilen, ist nicht einfach – unabhängig vom Thema. Beispielsweise was die medizinischen Prognosen angeht, die sich als falsch herausgestellt haben; da stellt sich heute die Frage, was wir besser hätten wissen können. Eine Antwort ist, ehrlich gesagt, nicht immer leicht zu finden, wenn man die Berichterstattung aus ihrer Zeit heraus beurteilen will.

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