Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


Gedenken an die lsbti* Opfer des Nationalsozialismus

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 28. Januar 2020

“Aus der Geschichte zu lernen heißt zu verstehen, wie die Manipulation der Massen und die Naivität, Apathie und letztendlich Ignoranz jedes einzelnen Individuums zum größten Verbrechen der Geschichte werden konnte. Verstehen zu lernen bedeutet Verantwortung zu übernehmen, nicht nur für sich selbst, sondern für alle – für die Gesellschaft, in der wir leben, in der wir leben wollen; es bedeutet Handeln, um eine Zukunft zu schaffen, in der alle Menschen unabhängig von ihren jeweiligen Identitäten in Frieden und Freiheit leben können und gleich an Pflichten, wie auch Rechten sind.”

Gianni Jovanovic, Initiative Queer Roma







Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (Holocaust-Gedenktag) fand am gestrigen 27. Januar ein Gedenken an die lsbti* Opfer des Nationalsozialismus statt. Auf Einladung des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung und des LSVD NRW kamen am Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus Vertreter_innen verschiedener Community-Organisationen und Einzelpersonen zum Gedenken zusammen. In einer Schweigeminute gedachten sie all jener Mitglieder queerer Communities, welche durch das nationalsozialistische Regime verfolgt und ermordet wurden. Musikalisch untermalt vom schwulen Chor „Die Zauberflöten“, der auch die Patenschaft über das Mahnmal innehat, legten die Anwesenden Gestecke und Rosen im Gedenken an die Verfolgten nieder.

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Stellenausschreibung: Projektreferent_in der Fachstelle #MehrAlsQueer (i/m/t/w| 50% | 19,93 Std./Woche)

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 27. Januar 2020

Die 2019 neu gegründete Fachstelle #MehrAlsQueer sensibilisiert, berät, vernetzt und qualifiziert Fachkräfte, Teams und Organisationen zu Mehrfachdiskriminierungen von Queeren Menschen of Color/ mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Sie arbeitet mit den Strukturen der LSBTIAQ* Arbeit, mit Migrantischen Selbstorganisationen (MSO) und den Strukturen der Migrations- und Integrationsarbeit in NRW zusammen.

Das Team der Fachstelle #MehrAlsQueer unter Träger_innenschaft des Landesverbandes Schwules Netzwerk NRW e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Projektreferent_in (i/m/t/w| 50% | 19,93 Std./Woche). Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Förderungen gewünscht und vorgesehen.

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SCHLAU NRW mit PHINEO-Wirkt-Siegel ausgezeichnet

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 17. Dezember 2019

Zum Jahresende noch eine tolle Nachricht: SCHLAU NRW trägt nun für seine Arbeit das PHINEO-wirkt-Siegel. Damit ausgezeichnet werden gemeinnützige Organisationen, deren Engagement nachweislich gesellschaftliche Wirkung zeigt. Herzlichen Glückwunsch an das Landes-Koordinationsteam und die vielen SCHLAUen Menschen, deren Arbeit damit nun eine reichlich verdiente Anerkennung erhält!

Die Auszeichnung folgt auf einen Evaluationsprozess, in dem die Arbeit von SCHLAU sechzehn Monate lang von PHINEO beobachtet und geprüft wurde. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: trägt die von SCHLAU durchgeführte lsbtiaq* Bildungsarbeit dazu bei, Homo- und Trans*feindlichkeit in unserer Gesellschaft abzubauen? Eine Frage, die PHINEO nun mit einem klaren JA beantwortet.

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Wegweisende Wahl: Schwules Netzwerk NRW hat einen neuen Vorstand

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 4. Dezember 2019

Eine für das Schwule Netzwerk NRW historische Mitgliederversammlung fand an diesem Samstag statt: auf Beschluss der Mitglieder wurde zum ersten Mal ein gemischtgeschlechtlicher, quotierter Vorstand gewählt.

Das Schwule Netzwerk NRW kommt damit dem Beschluss der Mitgliederversammlung 2017 nach, bei der Weiterentwicklung des Verbandes eine inklusive Haltung und Teilhabe für lesbische Frauen, schwule Männer sowie für bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen sicherzustellen und entsprechende Entwicklungs- und Beteiligungsprozesse einzuleiten.

Mit der Wahl geht das Schwule Netzwerk NRW nun einen weiteren Schritt in diese Richtung. Auch auf Verbandsebene wird zukünftig abgebildet, was in der täglichen Arbeit der Geschäftsstelle und vieler Mitgliedsorganisationen schon Realität ist: Queere Themen gemeinsam zu verhandeln und politische Forderungen solidarisch zu vertreten. In der Geschäftsstelle des Schwulen Netzwerks zeigt sich dies bereits in der erfolgreichen Arbeit der Fachstellen Queere Jugend und #mehralsqueer sowie der Landeskoordination Trans* NRW und des Netzwerks SCHLAU NRW. Mit dem neuen Vorstand ist diese Vielfalt von Identitäten und Themen nun sichtbar im Verband repräsentiert.

Kontinuität und Expertise aus der bisherigen Arbeit bringen Neofitos Argiropoulos und Jürgen Rausch mit, die sich erneut zur Wahl stellten. Ebenfalls viel Erfahrung sowie neue Impulse erhält der Vorstand durch die neuen Mitglieder Laura Becker, Birgit Bungarten, Peter Hölscher, Lilith Raza und Vera Uppenkamp, die auf ihr vielfältiges Engagement in LSBTI*-Communities zurückgreifen. Der gesamte Vorstand freut sich, den Verbandsentwicklungsprozess 2020 gemeinsam mit den Mitgliedsgruppen zu gestalten.

Das Schwule Netzwerk NRW dankt den ausscheidenden Vorständen Steffen Schwab, Stefan Meschig, Knut Dehnen, Frank Funk und Frank Przibylla von Herzen für ihre langjährige Arbeit und das Herzblut, mit dem sie das Netzwerk gestaltet und vorangebracht haben!


Trauer um Manfred Bruns

(SNW) | 23. Oktober 2019

Wir trauern um den am Dienstag verstorbenen Preisträger der Kompassnadel Manfred Bruns. Manfred Bruns war lange Jahre Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und prägte maßgeblich die deutschen Emanzipationsbewegungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI*). Mit seinem Engagement setzte sich der Bundesanwalt a.D. konsequent und über mehrere Jahrzehnte für die Abschaffung von Unrecht und Diskriminierung sowie für die Akzeptanz und Gleichstellung von LSBTI* ein.

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