Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

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Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


Schulungsangebote der Landesverbände
Schulungsangebote der Landesverbände

Unsere Schulungen und Workshops für das erste Halbjahr 2017 sind online!
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25 Jahre Schwules Netzwerk NRW – Warum braucht es uns?

(SNW) | 2. Februar 2016

Plakat Gruenderversammlung 300Die Frage, warum es uns braucht, ausgerechnet im Jubiläumsjahr unseres Verbandes zu stellen, ist tückisch. Die Antworten auf diese Frage sind so gut wie vorgegeben – zumal, wenn sie auch noch an jemanden gerichtet wird, der in diesem Verein Verantwortung trägt. Wer ist „es“? Wer ist dieses Netzwerk? Brauchen wir uns? Wer braucht uns? Oder brauchen wir uns nicht mehr?

Steffen Schwab, Landesvorsitzender des Schwulen Netzwerks NRW, greift diese Fragen in seinem Beitrag auf:

Der Paragraf 175 ist weg. Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist da. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz auch. Und darüber hinaus eine ganze Reihe von Regelungen und Instituten, die die Akzeptanz von Schwulen und Lesben unterstützen und die zumindest eine Annäherung zu rechtlicher Gleichbehandlung darstellen.

Das ist die Geschichte seit 1991, als fast 40 schwule Gruppen und Initiativen in Dortmund das Schwule Netzwerk gegründet haben: ein Projekt, das eine Vielzahl von Themen und Interessen miteinander vernetzt, den Austausch fördert, gemeinsame Interessenvertretung anstrebt, Dienstleister für die vernetzten Projekte sein will. Und, vor allem: eine in der – noch – überwiegenden Zeit ihrer Existenz unterdrückte Minderheit sichtbar macht. (mehr …)


Schmeißt Euch in Frack und Fummel!

(SNW) | 31. Januar 2016

Flyer_Galaball_Homepage2Es ist endlich soweit! Der Ticketvorverkauf für unseren Galaball zum 25. Bestehen des Schwulen Netzwerks NRW startet offiziell. Am 07. Mai 2016 erwartet Euch ein festliches Ambiente in der neu renovierten Flora in Köln. Zusätzlich zum Rainbow Symphony Cologne sowie der Band „Die Martinas“ (Schnittchensitzung) werden Euch erfahrene Tanz- und Partymusik-DJs die Füße zum Kochen bringen.

Damit das Schwule Netzwerk NRW möglichst vielen Menschen die Teilnahme an unserem Geburtstagsball ermöglichen kann, haben wir zwei Kartenkategorien im Angebot: Zum einen können feste Sitzplätze an runden 10er-Tischen erworben werden. Zum anderen bieten wir günstigere Flanierkarten an. Beide können in unserem Online-Ticketshop erworben werden.

Mehr Infos zum Ball gibt es hier


Rede zum Gedenken an die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus

(SNW) | 27. Januar 2016

Mahnmal_1Jährlich laden am Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Landesverbände zum Gedenken an die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus ein. Vertreter_innen des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung, des LSVD NRW und des Arbeitskreises Leben Schwule Bisexuelle Transgender und Intersexuelle in ver.di Köln legen am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfer des Nationalsozialismus „totgeschlagen – totgeschwiegen“ in Köln Blumen nieder. Die Zauberflöten untermalen das Gedenken musikalisch.

Markus Johannes, Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerks NRW und stellv. Vorstandsvorsitzender der ARCUS-Stiftung hielt am 27. Januar 2016 die Gedenkrede:

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute möchte ich den Tag nutzen, um über das Thema Flucht zu sprechen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meine Gedanken dazu für eine Rede ordnen kann. Bundespräsident Joachim Gauck hat mir dabei mit seiner Rede zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, die er in Berlin am 20. Juni 2015 gehalten hatte, sehr geholfen. An diesem Tag beginn Deutschland zum ersten Mal offiziell den internationalen Weltflüchtlingstag, wie er bereits vor fünfzehn Jahren von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde.  (mehr …)


Kompassnadel 2016 für Dr. Birgit Bosold und Prof. Dr. Alexander Koch sowie für Dirk Behmer

(SNW) | 15. Januar 2016

CSD Empfang 2009Dr. Birgit Bosold, Vorstand des Schwulen Museums* Berlin und Prof. Dr. Alexander Koch, seit 2011 Präsident des Deutschen Historischen Museums, waren beide als Gesamtleitung für die Ausstellung „Homosexualität_en“ verantwortlich, die vom 26. Juni bis zum 1. Dezember 2015 als Doppelausstellung in ihren Häusern zu sehen war. Für diese herausragende Aufarbeitung homosexueller Geschichte_n verleiht das Schwule Netzwerk NRW ihnen die Kompassnadel 2016. Die Kompassnadel für besonderes ehrenamtliches Engagement geht an Dirk Behmer für seinen jahrelangen Einsatz im Outreach-Programm des Düsseldorfer DüsselCup.

Seit 1993 lädt das Schwule Netzwerk NRW im Juli zu einem CSD-Empfang anlässlich des Cologne Pride ein – seit 2000 gemeinsam mit der Aidshilfe NRW. Im Rahmen des Empfangs 2016 verleiht das Schwule Netzwerk zum 16. Mal die KOMPASSNADEL an Persönlichkeiten, die sich um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwulen besonders verdient gemacht haben. Am 15. Januar 2016 gab Vorstand Frank Przibylla beim Neujahrsempfang des Netzwerks die diesjährigen Preisträger bekannt.  (mehr …)


Für Meinungsfreiheit – Gegen Hetze im Netz

(SNW) | 26. November 2015

Ein Beitrag von Jürgen Rausch

csm_Teaser_no_hate_a8d59afec6Was tun gegen Hass und Diskriminierung? Vor genau dieser Frage stand ich im Oktober bei der Diskussion über Hatespeech. Die Hassrede im Internet wird leider von immer mehr Nutzer_innen verbreitet. Das ist kein schlechter Stil mehr. Wenn Menschen persönlich beleidigt werden oder gar zu Gewalt gegen Menschen aufgerufen wird, ist die Grenze zur Kriminalität überschritten. Doch wie können wir dagegen vorgehen?

2014 wurde das Schwule Netzwerk NRW gemeinsam mit der LAG Lesben NRW in die Landesmedienkommission NRW berufen. Als einer der zwei Vertreter_innen nutzte ich diese Gelegenheit und machte den Vorschlag, gegen die hasserfüllten Postings etwa bei Facebook vorzugehen. Im Ausschuss für Programm und Aufsicht, dem ich angehöre, werden unter anderem auch die konkreten Beschwerden von Zuschauer_innen und Radiohörer_innen behandelt. Analog zum Waldschlösschen Appell, der bereits 2013 Forderungen an die Medien gegen die Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen formuliert hat, brachte ich die Möglichkeit eines breit angelegten Appells in die Diskussion ein. Dieser Vorschlag wurde sofort vom Ausschuss unterstützt.

In der Sitzung der Medienkommission am 20. November stand eben dieser Appell auf der Tagesordnung. Alle Mitglieder der Kommission stimmten dafür. Von einem Konsens der gesellschaftlich vertretenen Gruppen getragen, soll dieser Appell in die sozialen Netzwerke hineinwirken. Hierbei sind sowohl die Betreiber_innen als auch alle Nutzer_innen der sozialen Netzwerke angesprochen. Genauso wie im realen Leben kann (verbale) Gewalt nur mit couragiertem Auftreten verhindert werden. Denn nur mit einem einstimmigen und lauten „Nein! – Stoppt Hass und Diskriminierung im Netz“ ist der Hetze im Internet beizukommen.

Unterzeichne auch Du diesen Appell online!

Viele gute Hinweise zum Umgang mit hasserfüllten Kommentaren finden sich in einer Broschüre der Amadeo Antonio Stiftung.


Schwules Netzwerk NRW