Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


LSBTIQ*-Fach- und Beratungsstellen nehmen die Anhörung von LSBTIQ*-Geflüchteten in den Blick

(SNW) | 11. Oktober 2018

• Projektbericht wertet 51 Fragebögen zu Erfahrungen mit der Anhörung von LSBTIQ*-Geflüchteten aus

• LSBTIQ*-Geflüchtete berichten von Diskriminierung während der Anhörung

• Personen, die zur Anhörung begleitet und im Vorfeld beraten werden, sind im Asylverfahren deutlich erfolgreicher
 

Im August 2018 wurden Ablehnungsbescheide gegenüber homosexuellen Asylsuchenden in Österreich und Deutschland bekannt, die vor allem durch ihre Begründungen Irritation und Unmut in der Öffentlichkeit auslösten: Die Asylsuchenden würden sich nicht offensichtlich homosexuell verhalten und könnten somit ihre Sexualität und ihren Fluchtgrund nicht eindeutig nachweisen. (mehr …)


Stellenausschreibung SCHLAU NRW

(SNW) | 21. September 2018

Du willst zeigen, dass Vielfalt unsere Gesellschaft bereichern kann? Dann bewirb dich bei uns!

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unser SCHLAU-Büro in Köln unbefristet in Teilzeit (50% | 19,93 Std. / Woche) eine

Pädagogische Fachkraft.

SCHLAU leistet Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten seit fast 20 Jahren. 2017 erreichten 250 ehrenamtliche Teamer_innen aus 20 Ortsgruppen mehr als 11.200 Jugendliche in NRW. Das Landesnetzwerk SCHLAU NRW vernetzt, beteiligt, qualifiziert und berät die SCHLAU-Gruppen. SCHLAU NRW ist in Trägerschaft des Schwulen Netzwerks NRW e.V. (mehr …)


Stellenausschreibung

(SNW) | 21. September 2018

Für die Umsetzung von Projekten und Maßnahmen, für den fachlichen Austausch mit den trans* Gruppen und trans* Beratungsstellen in NRW sowie für die Kommunikation und Kooperation mit dem Landesverband Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW e.V. (NGVT* NRW) sucht das Schwule Netzwerk NRW zum 01.12.2018 oder später eine engagierte

Landeskoordination Trans*

vorerst befristet bis 31.12.2019 in Teilzeit
(50% | 19,93 Std./Woche) (mehr …)


Vanja und das Team der Kampagne “Dritte Option” erhalten Kompassnadel 2018

(SNW) | 15. Juni 2018

Das Schwule Netzwerk NRW zeichnet Vanja und das Team der Kampagne „dritte Option“ mit der Kompassnadel 2018 für ihr herausragendes Engagement aus. Der erwirkte Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist ein Meilenstein dahin, dass Liebe, Sexualität und Geschlecht in Deutschland vielfältig, angstfrei, selbstbestimmt und gerechter gelebt werden können.

Seit 1993 lädt das Schwule Netzwerk NRW im Juli zu einem CSD-Empfang anlässlich des Cologne Pride ein – seit 2000 gemeinsam mit der Aidshilfe NRW. Im Rahmen des Empfangs 2018 verleiht das Schwule Netzwerk zum 18. Mal die KOMPASSNADEL an Persönlichkeiten, die sich um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von LSBTTIQ*-Personen besonders verdient gemacht haben. (mehr …)


Ich habe gedacht, wir sind die Einzigen auf der ganzen Welt – Zeitzeug_innen erinnern sich

(SNW) | 20. Februar 2018

Band19_Zeitzeug_innen_Seite_01

Nach mehreren Jahren harter Arbeit konnte Ende Januar ein Projekt der ARCUS-Stiftung zur Dokumentation der Erinnerungen von sechs Lesben, Schwulen und Trans* abgeschlossen werden. Wir danken dem Team des Zeitzeug_innenprojekts ganz herzlich für ihre großartige Arbeit! Auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der LAG Lesben in NRW und dem Schwulen Netzwerk NRW wurde am 27. Januar 2018 in Düsseldorf der Kurzfilm “Ich habe gedacht, wir sind die Einzigen auf der ganzen Welt” den Gästen erstmals vorgestellt. Ebenso wurde eine Begleitbroschüre, die im Rahmen der Schriftenreihe der beiden Landesverbände erschienen ist, präsentiert. Hier gibt es nun den Kurzfilm und die Broschüre online zum Anschauen und Lesen!

Das von der ARCUS-Stiftung initiierte Zeitzeug_innen-Projekt konnte exemplarisch die Lebenserfahrungen von Menschen erfassen, denen ein selbstbestimmtes und freies Leben aufgrund einer heteronormativen Moral und gesellschaftlichen Situation kaum bzw. unmöglich war. Am 22. Juli 2017 trat das Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung der nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen nach den §§ 175/175a StGB und 151 StGB-DDR in Kraft. Das strafrechtliche Verbot einvernehmlicher homosexueller Handlungen und die daraus resultierende Strafverfolgung sind nach heutigem Verständnis in besonderem Maße grundrechts- und menschenrechtswidrig.  (mehr …)