Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


Aus aktuellem Anlass – Veranstaltungen und Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 17. März 2020

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

Auch wir tun unser Möglichstes, um die weitere Ausbreitung des Coronaviruses einzudämmen.

Alle durch das Netzwerk oder unsere Fachstellen organisierten Veranstaltungen bis einschließlich 30.4. werden nicht stattfinden. Wo es möglich ist, Termine auf digitalem Weg stattfinden zu lassen (etwa als Videobesprechung) werden sich unsere Mitarbeiter*innen in den kommenden Tagen bei euch melden. Über neue Termine für die abgesagten Veranstaltungen, den Umgang mit Terminen ab Mai und alle weiteren Angebote für die nächste Zeit halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Um die Infektionsgefahr auch in unserem sonstigen Arbeitsalltag so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir ab dieser Woche verstärkt im Home Office. Unsere Geschäftsstelle ist für euch weiterhin auf dem gewohnten Weg erreichbar. Auch unsere Fachstellenmitarbeiter*innen sind weiterhin per E-Mail und über die Diensthandys erreichbar.

Wir wünschen euch und euren Lieben gute Gesundheit und einen ruhigen Kopf.
Auf ein baldiges Wiedersehen mit euch freuen wir uns!


Einladung zum Projektforum “Projektfonds Empowerment LSBTIAQ* of Color”

(SNW) | 18. Februar 2020

Auch im Jahr 2020 fördert das Land NRW Projekte, die die lokale Selbstorganisation, die Stärkung der Sichtbarkeit und Teilhabe von LSBTIAQ* of Color/ mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung fördern und die Etablierung lokaler Gruppenarbeit von und für LSBTIAQ* of Color zum Ziel haben.

Wir möchten euch herzlich zu einem Projektforum einladen, um die inhaltlich-fachlichen sowie die finanzrechtlichen Förderbestimmungen für 2020 zu erläutern. Damit hoffen wir, möglichst viele Fragen und Unsicherheiten bezüglich der Projektdurchführung für 2020 frühzeitig klären zu können.

Wann: 16.03.2020, 17-19 Uhr

Wo: Schwules Netzwerk NRW, Lindenstraße 20, 50674 Köln

Wer: Ehrenamtlich Engagierte, Mitarbeiter_innen und Vorstände in Projektleitungsverantwortung, die beim Schwulen Netzwerk NRW für 2020 Mittel für die Selbstorganisation und Empowermentarbeit im Kontext LSBTIAQ* und Rassismuserfahrung beantragen möchten. Willkommen sind auch diejenigen, die sich hierzu unverbindlich informieren möchten.

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Projekt “Queere junge Geflüchtete” widmet sich der Mädchen*Arbeit im Kontext Flucht

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 6. Februar 2020

Wir sind hier – als Mädchen* und junge Frauen* deren Sexualität und Geschlecht nicht der Norm in der Gesellschaft entspricht

Und:

Wir sind hier – als Strukturen der queeren Jugendarbeit und der Mädchen*arbeit in NRW!

In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits zahlreiche Angebote für lesbische, bisexuelle, trans*, inter, asexuelle und queere Mädchen*. Dennoch werden Mädchen* und Frauen*, die nicht der heterosexuellen oder cis-geschlechtlichen Norm entsprechen und gleichzeitig eine Flucht- und Migrationsbiografie besitzen und Rassismuserfahrungen machen, von diesen Angeboten bisher selten erreicht.

Das am Schwulen Netzwerk angesiedelte Projekt “Queere junge Geflüchtete” hat daher ein Plakat veröffentlicht, durch das Mädchen* und junge Frauen* gezielt angesprochen werden. Sie bekommen neben Informationen zu Jugendgruppen und Beratungsangeboten auch Adressen und Anlaufstellen zur Unterstützung bei Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen.

Das Plakat zum Download gibt es hier. Druckexemplare für eure Strukturen könnt ihr anfordern unter: maari@schwules-netzwerk.de


Gedenken an die lsbti* Opfer des Nationalsozialismus

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 28. Januar 2020

“Aus der Geschichte zu lernen heißt zu verstehen, wie die Manipulation der Massen und die Naivität, Apathie und letztendlich Ignoranz jedes einzelnen Individuums zum größten Verbrechen der Geschichte werden konnte. Verstehen zu lernen bedeutet Verantwortung zu übernehmen, nicht nur für sich selbst, sondern für alle – für die Gesellschaft, in der wir leben, in der wir leben wollen; es bedeutet Handeln, um eine Zukunft zu schaffen, in der alle Menschen unabhängig von ihren jeweiligen Identitäten in Frieden und Freiheit leben können und gleich an Pflichten, wie auch Rechten sind.”

Gianni Jovanovic, Initiative Queer Roma







Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (Holocaust-Gedenktag) fand am gestrigen 27. Januar ein Gedenken an die lsbti* Opfer des Nationalsozialismus statt. Auf Einladung des Schwulen Netzwerks NRW, der LAG Lesben in NRW, der ARCUS-Stiftung und des LSVD NRW kamen am Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus Vertreter_innen verschiedener Community-Organisationen und Einzelpersonen zum Gedenken zusammen. In einer Schweigeminute gedachten sie all jener Mitglieder queerer Communities, welche durch das nationalsozialistische Regime verfolgt und ermordet wurden. Musikalisch untermalt vom schwulen Chor „Die Zauberflöten“, der auch die Patenschaft über das Mahnmal innehat, legten die Anwesenden Gestecke und Rosen im Gedenken an die Verfolgten nieder.

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Stellenausschreibung: Projektreferent_in der Fachstelle #MehrAlsQueer (i/m/t/w| 50% | 19,93 Std./Woche)

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 27. Januar 2020

Die 2019 neu gegründete Fachstelle #MehrAlsQueer sensibilisiert, berät, vernetzt und qualifiziert Fachkräfte, Teams und Organisationen zu Mehrfachdiskriminierungen von Queeren Menschen of Color/ mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Sie arbeitet mit den Strukturen der LSBTIAQ* Arbeit, mit Migrantischen Selbstorganisationen (MSO) und den Strukturen der Migrations- und Integrationsarbeit in NRW zusammen.

Das Team der Fachstelle #MehrAlsQueer unter Träger_innenschaft des Landesverbandes Schwules Netzwerk NRW e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Projektreferent_in (i/m/t/w| 50% | 19,93 Std./Woche). Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Förderungen gewünscht und vorgesehen.

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