Willkommen beim Schwulen Netzwerk NRW

Das Schwule Netzwerk NRW e.V. ist der landesweit tätige Fachverband für schwule Selbsthilfe und steht für die Vielfalt schwuler und schwul/lesbischer Projekte in den Regionen. Zu unseren Aufgaben gehört die Vernetzung örtlicher Gruppen, die politische Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Fachverbänden sowie schwulen und lesbischen Organisationen. Mehr über uns gibt es hier.


SCHLAU NRW wählt neue Sprecher*innen

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 19. Juni 2020

Am 07. Juni fand das Wahl-Vernetzungstreffen der nordrhein-westfälischen SCHLAU-Gruppen statt. Bedingt durch die Corona-Sicherheitsmaßnahmen musste das Vernetzungstreffen erstmals digital stattfinden. Die Beteiligung war dennoch groß. Es kamen nahezu 30 SCHLAU Teamer_innen zusammen, die ein neues Sprecher_innenteam für die Amtsperiode 2020-2022 wählten.

Insgesamt konnten sich sieben Kandidat_innen durchsetzen, die nun in vollständig neuer Besetzung das Sprecher_innen Team bilden: Elishia Ackaah (SCHLAU Aachen), Fabian Cassel (SCHLAU Wuppertal), Wiebke Herter (SCHLAU Düsseldorf), Atti Schmülling (SCHLAU Gladbeck), Lukas Trudrung (SCHLAU Düsseldorf), Roland Wiegel (SCHLAU Siegen) und Hacer Yilmaz (ehemals SCHLAU Dortmund). Wir gratulieren allen neuen Sprecher_innen und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Das Sprecher_innenteam übernimmt für SCHLAU NRW inhaltliche Vorstandsfunktionen.

 

 

Das Sprecher_innen Team 2018-2020 wurde mit viel Dank und Wertschätzung verabschiedet. Christoph Blaschke war fast 10 Jahre Teil des Sprecher_innen Teams. Melanie Wohlgemuth war seit 2017 für SCHLAU NRW aktiv. Gianna Jakob, Katrin Steinbock und Marcel Testroet engagierten sich in den letzten beiden Jahren als Sprecher_innen. Dem alten Team fiel der Abschied von SCHLAU NRW nicht leicht, jedoch erschweren neue, berufliche Herausforderungen ein weiteres ehrenamtliches Engagement im Landesnetzwerk.

 

Die neue Amtszeit wird die Kommunalwahlen im September 2020, die Einführung und Etablierung der neuen SCHLAU Methoden sowie das SCHLAU Jubiläum beinhalten. Außerdem gilt es die Lokalteams bei den Herausforderungen, die durch Corona entstanden sind, zu begleiten und zu unterstützen und weiterhin bessere kommunale Förderungen zu erwirken. Entsprechend viele Themenfelder warten auf das neue Sprecher_innen-Team.


Webinar: Community goes Kommunalwahl / Kommunalpolitik: Zwischen Haushaltsausschuss und Heimatverein

(SNW) | 5. Juni 2020

Die Kommunalwahl im September 2020 stellt die Weichen auch für queere Politik in Städten und Gemeinden. Hier werden in den folgenden fünf Jahren wichtige Entscheidungen getroffen: z.B. ob LSBTIQ*-Jugendzentren gefördert werden, wohnortnahe Angebote für queere Menschen aller Altersgruppen weiterbestehen und es vor Ort effektiven Widerstand gegen menschenverachtende Tendenzen gibt. Als Communities wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Entscheidungen mitzugestalten – aber wie funktioniert eigentlich effektive Arbeit in der Kommunalpolitik?

Ob als Mitglied des Stadtrats, als Parteivorstand oder als stellvertretende Bürgermeister*in, die meisten Menschen in der Kommunalpolitik arbeiten ehrenamtlich. Ähnlich wie die Engagierten der LSBTIQ*-Community setzen sie sich dabei häufig in ihrer Freizeit weit über das übliche Maß hinaus für ein funktionierendes Gemeinwesen ein. Wie sieht die Arbeit von Kommunalpolitiker*innen konkret aus? Wie entscheiden sie, wofür sie ihre knappe Zeit einsetzen? Wie werden Mehrheiten in
Fraktionen und Ausschüssen organisiert?

Referent*in Volkan Baran war vor seiner aktuellen Amtszeit im NRW-Landtag lange Jahre kommunalpolitisch aktiv. Von 2009 bis 2017 war der SPD-Politiker Mitglied des Rats der Stadt Dortmund, zuletzt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Das Webinar findet am 12. Juni 2020 von 18 – 20 Uhr statt. Anmeldung für das Webinar bitte bis zum 11. Juni 2020 an anmeldung@schwules-netzwerk.de.


Webinar: Community goes Kommunalwahl / Unsere eigene politische Agenda – Wie geht das?

(SNW) | 5. Juni 2020

Die Kommunalwahl im September 2020 stellt die Weichen auch für queere Politik in Städten und Gemeinden. Hier werden in den folgenden fünf Jahren wichtige Entscheidungen getroffen: z.B. ob LSBTIQ*-Jugendzentren gefördert werden, wohnortnahe Angebote für queere Menschen aller Altersgruppen weiterbestehen und es vor Ort effektiven Widerstand gegen menschenverachtende Tendenzen gibt. Als Communities wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Entscheidungen mitzugestalten – aber wie funktioniert eigentlich effektive Arbeit in der Kommunalpolitik?

Damit politische Forderungen wirksam sind, müssen sie adressat*innengerecht formuliert sowie wirksam vertretbar sein. Außerdem müssen nicht nur die Verfasser*innen dahinter stehen, sondern auch ausreichend viele Menschen, die sich ebenfalls für diese Ziele einsetzen wollen. In diesem Modul beschäftigen wir uns damit, wie Forderungen erfolgreich formuliert und kommuniziert werden. Was macht eine wirksame Agenda und schlagkräftige Forderungen aus? Anschließend ist Zeit, Fragen und Ideen der Teilnehmenden für eigenes Agendasetting vor Ort zu besprechen.

Die Referent*in Jana Hansjürgen hat langjährige Erfahrung in der kommunalen lsbtiq*-Arbeit. Unter anderem leitete sie die Jugendzentren The Point (heute together) in Gelsenkirchen und PULS in Düsseldorf und baute die Regionalgruppe SCHLAU Düsseldorf auf.

Das Webinar findet am 17. Juni 2020 von 18-20 Uhr statt. Anmeldung bitte bis zum 16. Juni 2020 an anmeldung@schwules-netzwerk.de.


Broschüre “Trans* am Arbeitsplatz” veröffentlicht

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 29. Mai 2020

Die Broschüre unterstützt Kolleg*innen, Beschäftigtenvertretungen, Führungspersonen und Personalabteilungen dabei, ein diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld herzustellen und trans* Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen respektvoll zu begegnen. Zudem vermittelt sie Grundlagenwissen zu geschlechtlicher Vielfalt, transitionsbezogenen Fragen und trans*spezifischen Diskriminierungen am Arbeitsplatz. Trans* Beschäftigten bietet die Broschüre für den Arbeitskontext relevante Informationen und Hinweise beispielsweise zu Fragen rund um das Bewerbungsverfahren, Transition und Coming-out.

Die Broschüre wurde von Freddie* Heithoff und Mo Zündorf verfasst und von der Landeskoordination Trans* NRW herausgegeben. Ihr liegen unter anderem acht Interviews mit trans* Beschäftigten in unterschiedlichen Arbeitsumfeldern zugrunde. Gefördert wurde die Broschüre vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Broschüre ist ab sofort hier als PDF abrufbar. Bei Interesse an gedruckten Exemplaren der Broschüre melden Sie sich bzw. meldet euch bitte bei Mika Schäfer (mika.schaefer@lako-trans.nrw).

Wir freuen uns über das Weiterverbreiten der Broschüre!

 


Neue Veranstaltungsreihe: QueerKompass – Impulse für Communities in Bewegung

Schwules Netzwerk NRW (SNW) | 18. Mai 2020

Welche Community(ies) brauchen wir? Welche Bündnisse wünschen wir uns, welche Auseinandersetzungen müssen wir führen – jetzt und in Zukunft? Kurz, informativ und ohne Anfahrtswege präsentieren wir unsere Webinarreihe zu Themen, die die Communities bewegen! Einen Auftakt macht am 28.5. Carolin Küppers mit dem Thema „Von Brave Spaces und Verbündet-sein!“ Wie können wir in lsbtiq/queeren Kontexten gut und solidarisch zusammenarbeiten? Wie schaffen wir Räume, in denen sich alle Mitglieder unserer Communities anerkannt und repräsentiert fühlen?

„Von Brave Spaces und Verbündet-sein!“

Do, 28.05.2020, 18-20 Uhr

Wie können wir in queeren Kontexten gut und solidarisch zusammenarbeiten, ohne Ausschlüsse zu produzieren oder  gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu reproduzieren? Diese Frage ist gerade im Zuge der zunehmenden Sichtbarkeit von Diversität und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen hochaktuell. Eine Möglichkeit stellen hierfür die Konzepte des “Verbündet-Seins” und der „Brave Spaces“ dar. Verbündete sind Mitglieder einer privilegierten Gruppe, die sich aktiv solidarisch und unterstützend verhalten, um der Diskriminierung ausgegrenzter Gruppierungen entgegenzuwirken. Im Zentrum steht dabei eine Haltung, die allen Menschen Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen ermöglichen möchte, ohne dass dies einen direkten eigenen Vorteil verspricht. Das Konzept der „Brave Spaces“ ist in Weiterentwicklung der Forderung nach „Safer Spaces“ entstanden. Hier geht es darum anzuerkennen, dass wir in Räumen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Positionierungen zusammen kommen, Verletzungen manchmal nicht verhindern können. Die Idee ist stattdessen Räume zu schaffen in denen wir darauf vertrauen können, dass es die Bereitschaft und erprobte Formen dafür gibt, sich kollektiv mit diesen verletzenden Erfahrungen auseinanderzusetzen.

In diesem Webinar werden wir uns mit dem Verbündeten-Konzept und unseren jeweiligen Positionierungen in einem Gefüge von Ausgrenzung und Partizipation beschäftigen. Wir wollen diskutieren – soweit es das Format hergibt, wie über eine Haltung des Verbündet-Seins ein inklusives und solidarisches Miteinander, also ein „Brave Space“, gestaltet werden kann, in dem sich alle anerkannt und repräsentiert fühlen.

Aufgrund der zeitlichen und technischen Rahmenbedingungen steht eine Einführung in die jeweiligen Konzepte im Mittelpunkt des Webinars. In wiefern die Impulse im Anschluss vertieft diskutiert und mit in unsere Arbeit genommen werden können, hängt von den weiteren Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf Richtlinien für Bildungs- und Vernetzungsveranstaltungen offline, ab.

Referentin

Carolin Küppers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Food for Justice“ an der FU Berlin und freiberufliche Trainerin in der politischen Bildungsarbeit mit Schwerpunkt auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Von 2015-2018 war sie Referentin für Bildung und Antidiskriminierung bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Interesse?

Zur Teilnahme schickt uns bitte bis 25.5. eine e-Mail an anmeldung@schwules-netzwerk.de
Das Webinar findet über Zoom statt, alle Teilnehmenden erhalten von uns einen Link und ein Passwort zur Teilnahme per e-Mail.